In Fällen, in denen herkömmliche Kredite ohne Einkommensnachweis schwer zu erhalten sind oder nicht bevorzugt werden, können staatliche Sozial- und Förderungsprogramme als alternative Finanzierungsmöglichkeiten dienen.
In diesem Kontext stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, die abhängig vom Alter, Verwendungszweck sowie persönlicher Situation und finanzieller Lage individuell genutzt werden können.
Gruppe 1: Studenten
Studenten, deren Einnahmen nicht ausreichen, um die Studienkosten zu decken, haben ebenfalls einige Möglichkeiten zur Aufnahme eines Studentenkredits.
Sie können sich beispielsweise für BAföG bewerben, das zinslos ist und bis zu 992 EUR pro Monat beträgt. Die Hälfte davon wird als Zuschuss gewährt, die andere Hälfte als ein zinsloser Kredit zurückgezahlt.
Alternativ können Sie einen KfW-Studienkredit beantragen, der individuell an die Bedürfnisse jedes Studierenden angepasst wird. Der variable Zinssatz liegt aktuell bei 5,88% p.a. nominal (6,04% effektiv) und man kann bis zu 650 EUR pro Monat erhalten.
Gruppe 2: Selbständige
Für Selbständige gestaltet es sich oft herausfordernd, einen Kredit aufzunehmen, insbesondere in der Anfangsphase der Selbständigkeit, wenn die Einkünfte unbeständig sind.
Da grundsätzlich keine Nachweise vorgelegt werden können, die langfristige Einnahmen bis zu einer festen Höhe sicherstellen, wird der Kreditgeber sorgfältig Ihre Bilanzen und Jahresabschlüsse prüfen müssen.
Diese 3 Optionen gibt es: