Bevor Sie ein neues Girokonto eröffnen, sollten Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und Ihre persönlichen Anforderungen durchgehen. Das beste Girokonto ist nicht das günstigste oder das teuerste, sondern das, welches zu Ihrem Alltag passt.
Kontoführungsgebühren
Prüfen Sie, ob die Kontoführung kostenlos ist oder an Bedingungen geknüpft wird. Manche Banken erlassen die Gebühren bei einem monatlichen Geldeingang ab 700 Euro, andere verlangen eine Pauschale von 5 bis 10 Euro pro Monat.
Dispozinsen
Falls Sie Ihr Konto gelegentlich überziehen, sind die Dispozinsen ein wichtiger Faktor. Die Spanne reicht von rund 7 % bei Direktbanken wie der ING bis über 15 % bei einigen Filialbanken. Ein niedriger Dispozins kann bei regelmäßiger Überziehung hunderte Euro im Jahr sparen.
Filialbank oder Direktbank?
Direktbanken bieten in der Regel günstigere Konditionen, weil sie keine Filialen unterhalten müssen. Kunden von Filialbanken profitieren dafür von persönlicher Beratung vor Ort und einem dichten Automatennetzwerk.
Für die meisten Menschen, die ihre Bankgeschäfte online erledigen, ist eine Direktbank die bessere Wahl. Wer regelmäßig persönliche Beratung benötigt, sollte die Mehrkosten einer Filialbank einkalkulieren.
Kreditkarte
Einige Banken liefern eine kostenlose Kreditkarte zum Girokonto dazu, andere berechnen eine jährliche Gebühr. Wenn Sie häufig im Ausland unterwegs sind, achten Sie auf Fremdwährungsgebühren und kostenlose Abhebungen weltweit.
Bargeldversorgung
Prüfen Sie, an wie vielen Automaten Sie kostenlos Geld abheben können. Direktbanken nutzen oft das Cash-Group- oder CashPool-Netzwerk oder bieten kostenlose Abhebungen an allen Visa- oder Mastercard-Automaten an.