Sie können problemlos zu jedem beliebigen Zweck ein Sparkonto eröffnen. Als 2 häufigste Sparmotive gelten allerdings folgende:
Option 1: Sparkonto für Kinder
Laut einer Umfrage der Deutschen Bank, bei der insgesamt 1.000 Deutsche befragt wurden, legt eine deutsche Familie jeden Monat im Durchschnitt rund 100 Euro für ihre Kinder beiseite.
Obwohl das klassische Sparbuch immer noch als populärstes Sparkonto für Kinder gilt, gewinnen andere Arten von Sparkonten immer mehr an Popularität.
Von Experten wird vor allem eine langfristige Spar- und Anlagestrategie für den Nachwuchs empfohlen. Idealerweise ein Mix aus Festgeld und renditestarken Produkten wie Aktien oder ETFs. Während beim Sparbuch die Zinsen unter 0,1 % liegen, können Sie sich mithilfe einer gut strukturierten Strategie eine jährliche Rendite von sogar 7 bis 10 % oder mehr sichern.
Ein weiterer Vorteil: Kinder erhalten einen eigenen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro, sodass Zinserträge bis zu dieser Grenze steuerfrei bleiben.
Sparkonto für Rente
Mehr als die Hälfte der Deutschen im mittleren Erwachsenenalter (35-65), deren Kinder bereits selbständig sind, haben angegeben, dass sie aktiv für die Rente sparen. Im Durchschnitt kann eine Person in Deutschland mit einer Rente in Höhe von ungefähr 48 % der erzielten Nettoeinnahmen rechnen.
Um den Lebensstandard in der Rente nicht senken zu müssen, ist es empfehlenswert, so früh wie möglich damit anzufangen, jeden Monat 10 % des Bruttoeinkommens in ein separates Sparkonto anzulegen.
Was Spar- und Anlagemöglichkeiten für die Altersvorsorge angeht, ist das Angebot im Vergleich zu Sparkonten für Kinder noch größer: Die Optionen reichen von der betrieblichen Altersvorsorge und vermögenswirksamen Leistungen bis hin zu klassischen Rentenversicherungen und zahlreichen Sparplänen.