Rüstungsaktien: 6 Unternehmen und 3 ETFs im Überblick

Welche Rüstungsaktien und ETFs für deutsche Anleger zugänglich sind, welche Kennzahlen zählen und wo die größten Branchenrisiken liegen.

Rüstungsaktien: Das Wichtigste vor dem Kauf

Rüstungsaktien sind Anteile an Unternehmen, die einen wesentlichen Teil ihres Geschäfts mit militärischer Ausrüstung, Verteidigungselektronik oder sicherheitsrelevanter Technik erzielen. Deutsche Anleger können solche Aktien über ein Wertpapierdepot bei einem Online-Broker kaufen. Dafür suchen Sie das Unternehmen anhand der ISIN oder Wertpapierkennnummer und wählen einen verfügbaren Handelsplatz.

Die Branche reicht vom vergleichsweise fokussierten Getriebehersteller bis zum internationalen Luftfahrtkonzern. Ein einzelnes Unternehmen kann deshalb ganz anders auf Verteidigungsbudgets, Lieferengpässe oder politische Entscheidungen reagieren als ein breit gestreuter ETF.

Betrachten Sie Rüstungsaktien als mögliche Branchenbeimischung, nicht als pauschale Kaufempfehlung. Prüfen Sie vor einer Order das Geschäftsmodell, den Auftragsbestand, die Bewertung, die Währung und Ihre persönliche Haltung gegenüber Investitionen in die Verteidigungsindustrie. Falls Sie noch kein Depot besitzen, erklärt unser Leitfaden, wie Sie grundsätzlich Aktien kaufen.

Kurz eingeordnet

Hohe staatliche Ausgaben können die Nachfrage stützen, garantieren aber weder steigende Gewinne noch steigende Aktienkurse. Mehrjährige Beschaffungsprogramme können verschoben, gekürzt oder technisch neu bewertet werden.

Warum Verteidigungsaktien im Fokus stehen

Für Deutschlands rechtlich breit gefassten Bereich Verteidigung und Sicherheit sieht der Bundeshaushalt 2026 Ausgaben von 100,9 Milliarden Euro vor. Das sind 28,7 Milliarden Euro mehr als das Ist-Ergebnis 2025. Die Zahl umfasst neben Verteidigung auch Zivil- und Bevölkerungsschutz, Nachrichtendienste, IT-Sicherheit sowie die Unterstützung angegriffener Staaten. Sie ist daher kein reines Beschaffungsbudget für Waffen und militärische Ausrüstung.

Die NATO-Mitglieder beschlossen im Juni 2025 ein langfristiges Ziel für 2035: insgesamt 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, davon mindestens 3,5 Prozent für die Kernverteidigung und bis zu 1,5 Prozent für verteidigungs- und sicherheitsbezogene Ausgaben. Dieses politische Ziel kann die Planungssicherheit der Industrie verbessern, ist aber keine Umsatzgarantie für einzelne Unternehmen.

Auf EU-Ebene stellt das Instrument SAFE, auf Deutsch sinngemäß Sicherheitsmaßnahmen für Europa, bis zu 150 Milliarden Euro an Darlehen für gemeinsame Beschaffung und industrielle Kapazitäten bereit. Es trat am 29. Mai 2025 in Kraft. Die häufig genannte Summe von mehr als 800 Milliarden Euro für die Readiness-2030-Maßnahmen beschreibt mögliches Mobilisierungspotenzial und keinen bereits fest zugesagten EU-Ausgabentopf.

Rheinmetall

Geschäft: Rheinmetall produziert unter anderem Munition, militärische Fahrzeuge, Flugabwehrsysteme und elektronische Lösungen. Das Unternehmen gehört zu den bekanntesten deutschen Rüstungsaktien und weist eine starke Ausrichtung auf Verteidigung auf.

Belege: Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Rheinmetall einen Umsatz von 9,935 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 1,841 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand einschließlich Rahmenverträgen lag laut Jahresberichterstattung von Rheinmetall bei 63,8 Milliarden Euro.

Hauptrisiko: Ein großer Auftragsbestand muss erst in Umsatz und freien Mittelzufluss umgewandelt werden. Kapazitätsausbau, komplexe Projekte und eine anspruchsvolle Börsenbewertung können die Erwartungen der Anleger enttäuschen.

Hensoldt

Geschäft: Hensoldt entwickelt Sensoren, Radare, elektronische Kampfführung und optronische Systeme. Das Unternehmen verkauft damit häufig Technik, die in größere Plattformen und Verteidigungsnetze eingebaut wird.

Belege: Nach vorläufigen Zahlen für 2025 stieg der Umsatz auf 2,455 Milliarden Euro. Der Auftragseingang erreichte 4,710 Milliarden Euro, der Auftragsbestand 8,833 Milliarden Euro, wie Hensoldt in seinen vorläufigen Geschäftszahlen meldete.

Hauptrisiko: Hensoldt ist von großen staatlichen Programmen und wenigen bedeutenden Kunden abhängig. Verzögerungen bei Plattformen, Freigaben oder Abnahmen können sich direkt auf Umsatzzeitpunkt und Mittelzufluss auswirken.

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RENK

Geschäft: RENK stellt Antriebs- und Getriebesysteme für militärische Ketten- und Radfahrzeuge sowie maritime Anwendungen her. Die Aktie wird seit Februar 2024 in Frankfurt gehandelt.

Belege: RENK erzielte 2025 einen Umsatz von 1,366 Milliarden Euro. Rund 74 Prozent entfielen auf das Verteidigungsgeschäft. Der Auftragsbestand belief sich laut RENK-Geschäftsmitteilung auf 6,68 Milliarden Euro.

Hauptrisiko: RENK ist fokussierter als ein breit aufgestellter Industriekonzern. Probleme bei einzelnen Fahrzeugprogrammen, Produktionsanläufen oder Zulieferern können deshalb ein höheres Gewicht erhalten.

Airbus

Geschäft: Airbus ist kein reines Rüstungsunternehmen. Neben Passagierflugzeugen umfasst der Konzern das Segment Defence and Space mit Militärflugzeugen, Satelliten, Raumfahrttechnik und verbundenen Dienstleistungen.

Belege: Defence and Space erzielte 2025 einen Umsatz von 13,405 Milliarden Euro. Der gesamte Airbus-Konzern kam auf 73,420 Milliarden Euro, wie die Airbus-Jahreszahlen zeigen. Die zivile Luftfahrt bleibt damit für das Gesamtbild entscheidend.

Hauptrisiko: Wer Airbus als Verteidigungsaktie kauft, erhält zugleich ein großes ziviles Luftfahrtgeschäft. Lieferketten, Produktionsraten bei Verkehrsflugzeugen und Probleme in Raumfahrtprogrammen können den Kurs stärker beeinflussen als ein einzelner Verteidigungsauftrag.

Saab

Geschäft: Der schwedische Konzern Saab produziert unter anderem Kampfflugzeuge, Radarsysteme, U-Boote, Lenkflugkörper und weitere Verteidigungstechnik. Die Aktie wird in schwedischen Kronen gehandelt.

Belege: Saab meldete für 2025 einen Umsatz von 79,146 Milliarden schwedischen Kronen und einen Auftragsbestand von 274,532 Milliarden schwedischen Kronen. Die Einzelheiten stehen im Geschäftsbericht 2025 von Saab.

Hauptrisiko: Neben Projekt- und Ausführungsrisiken trägt ein deutscher Anleger ein Währungsrisiko gegenüber der schwedischen Krone. Eine schwächere Krone kann einen Kursgewinn in Landeswährung bei der Umrechnung in Euro verkleinern.

BAE Systems

Geschäft: BAE Systems ist ein britischer Verteidigungskonzern mit Aktivitäten in Luftfahrt, Landfahrzeugen, Schiffbau, Elektronik und Cybertechnik. Das Unternehmen arbeitet für Großbritannien, die USA und weitere staatliche Kunden.

Belege: Für 2025 meldete BAE Systems einen unternehmenseigenen Umsatzmaßstab von 30,662 Milliarden Pfund und einen Auftragsbestand von 83,6 Milliarden Pfund. Der IFRS-Umsatz betrug 28,336 Milliarden Pfund. Diese Kennzahlen sollten nicht miteinander vermischt werden, da sie unterschiedlich definiert sind. Grundlage sind die Jahresergebnisse von BAE Systems.

Hauptrisiko: Großprojekte können Kostenüberschreitungen und Nachverhandlungen verursachen. Für Anleger aus Deutschland kommt das Wechselkursrisiko zwischen britischem Pfund und Euro hinzu.

Rüstungsaktien-ETFs im Vergleich

Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Index abbildet. Die Gesamtkostenquote, kurz TER, bezeichnet die laufenden Fondskosten pro Jahr. UCITS kennzeichnet Fonds, die den europäischen Vorgaben für Publikumsfonds folgen.

Die drei Produkte setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der iShares-Fonds konzentriert sich auf europäische Unternehmen und schließt bestimmte kontroverse Waffen aus. VanEck investiert global und verlangt bei neuen Indexmitgliedern in der Regel mindestens 50 Prozent qualifizierenden Verteidigungsumsatz. Der Future of Defence UCITS ETF von HANetf erfasst Unternehmen aus NATO- und NATO-Plus-Staaten, einschließlich Cyberabwehr.

Auch ein Branchen-ETF ist keine umfassende Streuung über den gesamten Aktienmarkt. Wenn Sie die grundsätzlichen Unterschiede abwägen möchten, hilft unser Vergleich Aktien oder ETF. Breiter aufgestellte Alternativen finden Sie in der Übersicht der besten ETFs.

ETFISINSchwerpunktTERHandel und Zugang
iShares Europe Defence UCITS ETFIE000IAXNM41Europa, STOXX Europe Targeted Defence Index0,35 %Für Deutschland registriert; physisch und thesaurierend
VanEck Defense UCITS ETFIE000YYE6WK5Globaler Verteidigungssektor0,55 %Euro-Handel an der Deutschen Börse
Future of Defence UCITS ETFIE000OJ5TQP4NATO/NATO+ Verteidigung und Cyberabwehr0,49 %Xetra-Kürzel ASWC; physisch und thesaurierend

Unterschiede bei Streuung und Konzentration

Der iShares Europe Defence UCITS ETF wurde am 23. Mai 2025 aufgelegt und hielt am 18. Februar 2026 insgesamt 26 Positionen. Ein europäischer Schwerpunkt kann gut zum gewünschten Anlagegedanken passen, erhöht aber die Abhängigkeit von wenigen großen europäischen Unternehmen.

Ein globaler Fonds verteilt das Kapital über mehr Länder, kann dennoch stark auf einzelne Hersteller oder Unterbereiche konzentriert bleiben. Auch die Indexregeln entscheiden darüber, ob Mischkonzerne aufgenommen werden und wie hoch einzelne Aktien gewichtet sind. Die BaFin weist allgemein darauf hin, dass ein breiterer Index meist eine breitere Streuung ermöglicht, ETFs aber Markt-, Preis-, Kosten- und Liquiditätsrisiken behalten.

Prüfen Sie vor dem Kauf das aktuelle Basisinformationsblatt, die vollständige Zusammensetzung, die Indexmethode und die Handelbarkeit bei Ihrem Online-Broker. Kein Produkt ist zwangsläufig bei jedem Anbieter verfügbar.

So bewerten Sie deutsche Rüstungsaktien und internationale Anbieter

Ein hoher Auftragsbestand ist nur der Anfang der Analyse. Entscheidend ist seine Qualität: Handelt es sich um verbindliche Bestellungen, Rahmenverträge oder politische Absichtserklärungen? Achten Sie außerdem auf Anzahlungen, Kündigungsklauseln und den geplanten Lieferzeitraum.

Im nächsten Schritt zählt die Umsetzung. Neue Fabriken, Fachkräfte, Genehmigungen und Zulieferteile bestimmen, wie schnell Aufträge zu Umsatz werden. Steigende Umsätze überzeugen nur dann, wenn Margen und freier Mittelzufluss Schritt halten.

Vergleichen Sie anschließend die Bewertung mit realistischen Ergebnissen, nicht nur mit politischen Ausgabenzielen. Ein gutes Unternehmen kann eine schlechte Anlage sein, wenn der Aktienkurs bereits ein nahezu fehlerfreies Wachstum einpreist. Kennzahlen aus unserem Überblick zu Value-Aktien helfen bei der Einordnung, auch wenn Rüstungswerte nicht automatisch klassische Substanzwerte sind.

Ermitteln Sie zuletzt die Kunden- und Währungskonzentration. Ein Unternehmen, das stark von einem Ministerium, einem Großprojekt oder einer Fremdwährung abhängt, reagiert empfindlicher auf einzelne Entscheidungen.

Was deutsche Anleger praktisch beachten sollten

Suchen Sie Aktie oder ETF im Depot über die ISIN. Vergleichen Sie anschließend Handelsplatz, Orderkosten, Geld-Brief-Spanne und verfügbares Handelsvolumen. Xetra oder ein deutscher Handelsplatz kann die Abwicklung vereinfachen, ist aber nicht bei jedem Wert oder zu jeder Uhrzeit die günstigste Wahl. Eine Limitorder schützt davor, bei einem breiten Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs ungewollt teuer einzusteigen.

Bei Saab und BAE Systems entsteht zusätzlich ein Währungsrisiko in schwedischen Kronen beziehungsweise britischen Pfund. Auch wenn ein Wert an einem deutschen Handelsplatz in Euro notiert, verschwindet das wirtschaftliche Fremdwährungsrisiko dadurch nicht. Aktuelle Notierungen lassen sich in unserer Übersicht zu Aktienkursen einordnen, ohne daraus allein eine Kaufentscheidung abzuleiten.

Kapitalerträge unterliegen in Deutschland grundsätzlich dem gesonderten Steuersatz von 25 Prozent. Hinzu kommen gegebenenfalls Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Der Sparer-Pauschbetrag beträgt 1.000 Euro für Einzelpersonen und 2.000 Euro für zusammen veranlagte Ehegatten oder Lebenspartner.

Bei einem ETF kommt eine Teilfreistellung von 30 Prozent nur infrage, wenn der Fonds nach dem Investmentsteuergesetz tatsächlich als Aktienfonds gilt. Der Name eines Verteidigungs-ETF oder eine momentane Aktienquote reicht als steuerliche Zusicherung nicht aus. Prüfen Sie die steuerliche Einstufung in den aktuellen Fondsunterlagen oder mit fachkundiger Hilfe.

Risiken und häufige Fehler bei Rüstungsaktien

Verteidigungsausgaben hängen von Wahlen, Haushalten, Bündnisentscheidungen und der Sicherheitslage ab. Exportgenehmigungen können Lieferungen verhindern oder verzögern. Politische Ziele über viele Jahre sind deshalb nicht mit einem rechtsverbindlichen Auftrag gleichzusetzen.

Große Projekte bergen Ausführungsrisiken. Festpreisverträge werden problematisch, wenn Material, Löhne oder technische Nacharbeiten mehr kosten als geplant. Auch eine volle Auftragsmappe schützt nicht vor schwachem Mittelzufluss.

Ein weiterer Fehler ist der Kauf nach einer starken Kursbewegung ohne Bewertungsprüfung. Sektorbegeisterung kann hohe Erwartungen in die Kurse einbauen. Wie schnell Erwartungen an der Börse kippen, zeigt unser Leitfaden zu Börsencrashs und Anlagerisiken.

Ein Rüstungs-ETF kann trotz mehrerer Positionen eng auf eine Branche konzentriert sein. Er ersetzt keinen weltweit gestreuten Kernbestand. Prüfen Sie außerdem, ob Hersteller von Atomwaffen, Streumunition oder anderen kontroversen Waffen nach den jeweiligen Indexregeln ausgeschlossen oder einbezogen werden.

Ihre ethischen Grenzen gehören zur Anlageentscheidung. Lesen Sie die Ausschlusskriterien und sehen Sie sich die tatsächlichen Fondspositionen an, statt sich auf Produktnamen zu verlassen.

Besondere Vorsicht gilt bei gehebelten oder inversen börsengehandelten Produkten. Solche ETPs sind keine normalen langfristigen Branchen-ETFs. Ihre tägliche Neugewichtung kann über mehrere Tage zu einem Ergebnis führen, das deutlich von der einfachen Kursentwicklung des Basiswerts abweicht.

Typische Prüffragen vor einer Order

Welche Umsatzanteile stammen tatsächlich aus Verteidigung? Wie verbindlich ist der Auftragsbestand? Welche Annahmen stecken bereits in der Bewertung? Welche Länder, Kunden und Währungen bestimmen das Ergebnis? Passt das Produkt zu Ihren persönlichen Ausschlusskriterien?

Fazit zu Rüstungsaktien

Rüstungsaktien profitieren von einer politischen Nachfrage, die durch höhere nationale Budgets, das NATO-Ziel für 2035 und europäische Finanzierungsinstrumente gestützt werden kann. Die sechs betrachteten Unternehmen unterscheiden sich jedoch stark: Rheinmetall, Hensoldt und RENK sind fokussierter, Airbus ist ein Mischkonzern, Saab und BAE Systems bringen zusätzliche Fremdwährungsrisiken mit.

ETFs erleichtern die Verteilung auf mehrere Unternehmen, bleiben aber konzentrierte Branchenanlagen. Vergleichen Sie Indexregeln, Kosten, Positionen und steuerliche Einstufung. Wer laufende Ausschüttungen als weiteres Auswahlmerkmal betrachtet, kann ergänzend die Grundlagen zu Dividenden-Aktien lesen. Die Entscheidung sollte am Ende zu Ihrer Risikotoleranz, Ihrer vorhandenen Streuung und Ihren ethischen Maßstäben passen.

Häufige Fragen zu Rüstungsaktien

Welche Rüstungsaktien gibt es in Deutschland?

Derzeit gehören Rheinmetall, Hensoldt und RENK zu den bekannten börsennotierten deutschen Rüstungsaktien. Airbus hat seinen rechtlichen Sitz in den Niederlanden und wichtige deutsche Standorte, ist aber wegen seines großen zivilen Luftfahrtgeschäfts kein reiner Verteidigungswert.

Welcher Rüstungs-ETF ist für deutsche Anleger interessant?

Derzeit kommen unter anderem der iShares Europe Defence UCITS ETF, der VanEck Defense UCITS ETF und der Future of Defence UCITS ETF infrage. Welcher Fonds geeignet ist, hängt von gewünschter regionaler Streuung, Indexregeln, Kosten, Positionen, Ausschlusskriterien und Verfügbarkeit bei Ihrem Online-Broker ab.

Sind Rüstungsaktien sinnvoll?

Ja, Rüstungsaktien können als begrenzte Branchenbeimischung sinnvoll sein, wenn sie zu Ihrer Risikotoleranz und Ihren ethischen Kriterien passen. Sie sind jedoch volatil, politisch abhängig und kein Ersatz für eine breite Streuung über Länder und Wirtschaftszweige.

Wie kann man Rüstungsaktien kaufen?

Sie kaufen Rüstungsaktien über ein Wertpapierdepot bei einem Online-Broker. Suchen Sie den gewünschten Titel über die ISIN, vergleichen Sie verfügbare Handelsplätze, Kosten und Geld-Brief-Spanne und nutzen Sie bei weniger liquiden Werten eine Limitorder.

Welche Risiken haben Rüstungsaktien?

Zu den wichtigsten Risiken zählen politische Haushaltsentscheidungen, Exportbeschränkungen, Projektverzögerungen, Kostenüberschreitungen, hohe Bewertungen und die Abhängigkeit von wenigen staatlichen Kunden. Bei ausländischen Aktien kommen Währungsrisiken hinzu, bei Branchen-ETFs eine oft unterschätzte Konzentration.

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