Die besten Girokonten ohne SCHUFA im Vergleich

Verfasst von Sven Wilke

- 17. März 2026

Wir folgen unserer
Geprüft von Ivan Bevanda

Wer einen negativen SCHUFA-Eintrag hat, wird bei vielen Banken abgelehnt. Ein Girokonto ohne SCHUFA auf Guthabenbasis bietet die Lösung.

  • Kostenloser Vergleich: Die besten Girokonten ohne SCHUFA-Prüfung finden
  • Neobanken und Basiskonten: Geprüfte Optionen für 2026
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Kontoeröffnung
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Girokonto ohne SCHUFA

1.650 der Kunden haben dies gewählt
Monatliche Gebühr8 €
DebitkarteJa
AbhebungsgebührenKeine
ReiseversicherungJa
Kontaktlose ZahlungenJa
Priorisierter ServiceJa
Financer Score
84

Geprüft von 22 Menschen

Girokonto ohne SCHUFA

1.650 der Kunden haben dies gewählt
Monatliche Gebühr14 €
DebitkarteJa
AbhebungsgebührenKeine
ReiseversicherungJa
Kontaktlose ZahlungenJa
Priorisierter ServiceJa
Financer Score
84

Geprüft von 22 Menschen

Girokonto ohne SCHUFA

1.650 der Kunden haben dies gewählt
Monatliche Gebühr3 €
DebitkarteJa
AbhebungsgebührenKeine
ReiseversicherungNein
Kontaktlose ZahlungenJa
Priorisierter ServiceJa
Financer Score
84

Geprüft von 22 Menschen

Girokonto ohne SCHUFA

1.650 der Kunden haben dies gewählt
DebitkarteJa
AbhebungsgebührenKeine
ReiseversicherungJa
Kontaktlose ZahlungenJa
Priorisierter ServiceJa
Financer Score
84

Geprüft von 22 Menschen

Girokonto ohne SCHUFA

1.650 der Kunden haben dies gewählt
Monatliche GebührKeine
DebitkarteJa
AbhebungsgebührenKeine
ReiseversicherungNein
Kontaktlose ZahlungenJa
Priorisierter ServiceNein
Financer Score
84

Geprüft von 22 Menschen

Obwohl wir unser Bestes geben, um die Daten aktuell zu halten, können wir die vollständige Genauigkeit auf täglicher Basis nicht garantieren

Lohnt sich ein Girokonto ohne SCHUFA?

Ein negativer SCHUFA-Eintrag bedeutet nicht, dass Sie auf ein Girokonto verzichten müssen. Mehrere Banken und Neobanken bieten Konten an, die komplett ohne SCHUFA-Abfrage funktionieren oder trotz negativer Bonität eröffnet werden können.

Ein Girokonto ohne SCHUFA wird auf Guthabenbasis geführt. Das heißt: Sie können nicht ins Minus rutschen, weil kein Dispositionskredit gewährt wird. Ansonsten bieten diese Konten fast denselben Funktionsumfang wie ein normales Girokonto.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Optionen Ihnen zur Verfügung stehen, was die Unterschiede zwischen Neobank-Konten und dem gesetzlichen Basiskonto sind und worauf Sie bei den Kosten achten sollten.

Wer kann ein Girokonto ohne SCHUFA eröffnen?

Ein Girokonto ohne SCHUFA kommt für verschiedene Personengruppen in Frage. Da keine Bonitätsprüfung stattfindet, ist die Hürde zur Kontoeröffnung deutlich niedriger als bei klassischen Banken.

  • Personen mit einem negativen SCHUFA-Eintrag

  • Personen mit schlechter Bonität oder ohne regelmäßiges Einkommen

  • Selbstständige und Freiberufler

  • Studenten und Auszubildende

  • Personen, die ein Zweitkonto ohne SCHUFA-Meldung benötigen

  • Geflüchtete und Personen ohne festen Wohnsitz (über das Basiskonto)

Gut zu wissen

Seit 2016 haben alle Verbraucher, die sich rechtmäßig in der EU aufhalten, einen gesetzlichen Anspruch auf ein Basiskonto. Keine Bank darf Ihnen dieses Konto ohne triftigen Grund verweigern.

Welche Optionen gibt es?

Grundsätzlich stehen Ihnen drei Wege offen, wenn Sie ein Girokonto ohne SCHUFA-Prüfung eröffnen möchten:

1. Neobanken ohne SCHUFA-Abfrage

Neobanken wie Revolut oder bunq arbeiten nicht mit der SCHUFA zusammen. Bei der Kontoeröffnung findet keine Bonitätsprüfung statt. Diese Konten bieten oft eine kostenlose Kontoführung, eine App mit modernen Features und eine Debitkarte.

Revolut bietet ein dauerhaft kostenloses Standardkonto mit virtueller und physischer Karte. Die Kontoeröffnung funktioniert komplett digital per App in wenigen Minuten. Besonders praktisch: Kostenlose Überweisungen in viele Länder und gute Wechselkurse für Fremdwährungen.

bunq ist eine niederländische Neobank mit mehreren Kontomodellen. Das Basiskonto (Easy Bank) kostet 3,99 Euro im Monat und bietet eine IBAN (niederländisch), Debitkarte und Online-Banking. bunq unterliegt der niederländischen Einlagensicherung bis 100.000 Euro.

N26 Flex ist die Option für Personen, deren SCHUFA-Score für das Standardkonto nicht ausreicht. N26 bietet automatisch das Flex-Konto an. Die Kontoführungsgebühr liegt bei 6 Euro pro Monat. Dafür erhalten Sie eine deutsche IBAN, eine Mastercard Debit und Zugang zur N26-App.

2. Basiskonto (gesetzlicher Anspruch)

Das Basiskonto ist im Zahlungskontengesetz (ZKG) geregelt. Jede Bank, die Girokonten anbietet, muss auf Antrag ein Basiskonto eröffnen. Das Konto erlaubt Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen.

Der Nachteil: Basiskonten können teuer sein. Manche Banken berechnen bis zu 27 Euro pro Monat für die Kontoführung. Es gibt allerdings keine festgelegte Obergrenze. Die Gebühren müssen laut Gesetz lediglich "angemessen" sein.

3. Guthabenkonten bei klassischen Banken

Einige Filialbanken bieten ebenfalls Girokonten auf Guthabenbasis an. Die norisbank zum Beispiel eröffnet Konten auch bei schwacher Bonität. Hier lohnt sich ein Blick auf die Konditionen, denn die Gebühren variieren stark.

Girokonto ohne SCHUFA mit deutscher IBAN

Für viele Nutzer ist eine deutsche IBAN wichtig. Manche Arbeitgeber, Vermieter oder Behörden akzeptieren nur deutsche Kontoverbindungen. Nicht alle Neobanken bieten das:

  • N26 Flex: Deutsche IBAN (DE-Konto bei der Wirecard Bank AG / Axos Bank)
  • Revolut: Litauische IBAN (LT-Konto), wird aber in der Praxis von den meisten deutschen Stellen akzeptiert
  • bunq: Niederländische IBAN (NL-Konto)
  • Basiskonto: Immer deutsche IBAN, da bei einer deutschen Bank eröffnet

Wenn Sie eine deutsche IBAN zwingend benötigen, sind das N26 Flex Konto oder ein Basiskonto die sichersten Optionen.

So eröffnen Sie ein Girokonto ohne SCHUFA

Die Kontoeröffnung bei Neobanken funktioniert vollständig digital und dauert in der Regel nur wenige Minuten.

1. Vergleich nutzen

Nutzen Sie unseren Vergleich oben und prüfen Sie, welcher Anbieter die besten Konditionen für Ihre Situation bietet. Achten Sie auf monatliche Kontoführungsgebühren, Kosten für die Karte und mögliche Gebühren bei Bargeldabhebungen.

2. Antrag online ausfüllen

Bei den meisten Anbietern reicht es, die App herunterzuladen und Ihre persönlichen Daten einzugeben. Da keine Bonitätsprüfung stattfindet, ist der Prozess schneller als bei einer klassischen Bank.

3. Identität bestätigen

Die Legitimation erfolgt per VideoIdent oder über einen Online-Ausweis (eID). Ein Gang zur Postfiliale ist bei den meisten Neobanken nicht mehr nötig.

4. Konto nutzen

Nach erfolgreicher Identifikation können Sie Ihr Konto sofort nutzen. Die physische Karte wird per Post zugeschickt, die virtuelle Karte ist oft direkt nach der Eröffnung verfügbar.

Leistungen im Überblick

Ein Girokonto ohne SCHUFA bietet nahezu alle Funktionen eines regulären Girokontos. Der wichtigste Unterschied: Es gibt keinen Dispositionskredit.

Standardleistungen

  • Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge

  • Online-Banking und Mobile Banking per App

  • Debitkarte (Visa oder Mastercard) für Kartenzahlungen

  • Bargeldabhebungen an Geldautomaten

  • Kontaktloses Bezahlen (Apple Pay, Google Pay)

Mögliche Zusatzleistungen (je nach Anbieter)

  • Virtuelle Karten für Online-Einkäufe

  • Unterkonten (Spaces/Pockets) für die Budgetplanung

  • Kostenlose Auslandsüberweisungen

  • Echtzeit-Benachrichtigungen bei Transaktionen

  • Krypto-Handel und Sparfunktionen

Kosten und Gebühren

Die Kosten für ein Girokonto ohne SCHUFA variieren stark je nach Anbieter. Während einige Neobanken kostenlose Basiskonten anbieten, können klassische Basiskonten deutlich teurer ausfallen.

Worauf Sie bei den Kosten achten sollten:

  • Monatliche Kontoführungsgebühr (0 bis 27 Euro je nach Anbieter)

  • Gebühren für Bargeldabhebungen (besonders an Fremdautomaten)

  • Kosten für die Debit- oder Kreditkarte

  • Fremdwährungsgebühren bei Zahlungen im Ausland

  • Gebühren für Überweisungen (insbesondere ins Ausland)

Warnung vor unseriösen Anbietern

Manche Anbieter werben mit einem "Girokonto ohne SCHUFA" und verlangen dafür hohe Einrichtungsgebühren oder versteckte monatliche Kosten. Prüfen Sie immer das Kleingedruckte. Seriöse Anbieter wie Revolut, bunq oder das gesetzliche Basiskonto brauchen keine Vorabgebühren.

Pfändungsschutzkonto (P-Konto): Schutz vor Kontopfändung

Wenn Sie Schulden haben und eine Kontopfändung droht, können Sie Ihr Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umwandeln lassen. Das gilt auch für Girokonten ohne SCHUFA.

Jede Bank ist gesetzlich verpflichtet, ein bestehendes Girokonto auf Antrag in ein P-Konto umzuwandeln. Der Grundfreibetrag liegt bei 1.500 Euro pro Monat (Stand 2026). Bis zu diesem Betrag ist Ihr Guthaben vor Pfändungen geschützt.

Für Personen mit Unterhaltspflichten kann der Freibetrag erhöht werden. Informieren Sie sich bei einer Schuldnerberatung über Ihre individuellen Möglichkeiten.

Wie kommt es zu einem negativen SCHUFA-Eintrag?

Die SCHUFA sammelt Daten über Ihre finanzielle Zuverlässigkeit. Ein negativer Eintrag entsteht nicht über Nacht, sondern durch bestimmte Vorfälle:

  • Kreditraten wurden mehrfach nicht oder verspätet bezahlt

  • Eine Privatinsolvenz wurde eröffnet

  • Rechnungen wurden trotz Mahnung nicht beglichen

  • Ein eidesstattliche Versicherung (Vermögensauskunft) wurde abgegeben

  • Mehrere laufende Kredite oder Kreditkarten gleichzeitig

Tipp

Sie können Ihren SCHUFA-Score aktiv verbessern. Bezahlen Sie offene Rechnungen, kündigen Sie ungenutzte Kreditkarten und beantragen Sie eine kostenlose SCHUFA-Datenkopie, um fehlerhafte Einträge zu identifizieren. Mehr dazu in unserem Ratgeber: SCHUFA-Score verbessern.

Konditionsanfrage vs. Kreditanfrage: Warum der Unterschied wichtig ist

Wenn Sie ein Girokonto oder einen Kredit vergleichen, spielt die Art der Anfrage bei der SCHUFA eine Rolle.

Eine Konditionsanfrage dient nur dazu, die Konditionen eines Anbieters abzurufen. Sie hat keinen Einfluss auf Ihren SCHUFA-Score und ist für andere Banken nicht sichtbar.

Eine Kreditanfrage dagegen wird in Ihrer SCHUFA-Akte vermerkt und kann Ihren Score negativ beeinflussen, vor allem wenn mehrere Anfragen in kurzer Zeit eingehen.

Bei der Eröffnung eines Girokontos ohne SCHUFA ist dieser Unterschied allerdings irrelevant, da diese Anbieter die SCHUFA gar nicht abfragen.

Fazit

Ein negativer SCHUFA-Eintrag schließt Sie nicht vom bargeldlosen Zahlungsverkehr aus. Neobanken wie Revolut, bunq oder N26 Flex bieten vollwertige Girokonten ohne SCHUFA-Prüfung, mit denen Sie Überweisungen tätigen, mit Karte bezahlen und am Online-Banking teilnehmen können.

Falls keine Neobank infrage kommt, steht Ihnen das gesetzliche Basiskonto zur Verfügung. Jede Bank ist verpflichtet, Ihnen dieses Konto zu eröffnen.

Nutzen Sie unseren Vergleich oben und finden Sie das Girokonto, das am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Achten Sie dabei besonders auf die monatlichen Gebühren und ob eine deutsche IBAN für Sie notwendig ist.

Häufig gestellte Fragen

Bei welcher Bank bekomme ich ein Konto trotz negativer SCHUFA?

Neobanken wie Revolut, bunq oder N26 (Flex-Konto) eröffnen Konten ohne SCHUFA-Prüfung. Zusätzlich haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf ein Basiskonto bei jeder Bank, die Girokonten anbietet.

Welche Bank guckt nicht auf die SCHUFA?

Revolut und bunq arbeiten nicht mit der SCHUFA zusammen und führen keine Bonitätsprüfung durch. Bei N26 wird die SCHUFA zwar abgefragt, aber bei negativem Ergebnis wird automatisch das Flex-Konto angeboten.

Kann ich ein Basiskonto ohne SCHUFA-Auskunft eröffnen?

Ja. Das Basiskonto ist im Zahlungskontengesetz geregelt. Banken dürfen die Eröffnung nicht wegen eines negativen SCHUFA-Eintrags ablehnen. Allerdings können die monatlichen Gebühren für ein Basiskonto höher ausfallen als bei einer Neobank.

Ist N26 SCHUFA-frei?

N26 fragt die SCHUFA ab, bietet aber das Flex-Konto für Personen an, deren Score nicht für das Standardkonto ausreicht. Das Flex-Konto kostet 6 Euro monatlich und enthält eine Mastercard Debit sowie eine deutsche IBAN.

Gibt es kostenlose Girokonten ohne SCHUFA?

Ja. Revolut bietet ein dauerhaft kostenloses Standardkonto ohne SCHUFA-Abfrage. Allerdings erhalten Sie eine litauische IBAN (LT). Für eine kostenlose deutsche IBAN ist das N26 Standardkonto eine Option, setzt aber einen ausreichenden SCHUFA-Score voraus.

Bekomme ich eine deutsche IBAN bei einem Konto ohne SCHUFA?

Ja, beim N26 Flex Konto und bei jedem Basiskonto einer deutschen Bank erhalten Sie eine deutsche IBAN. Revolut (litauische IBAN) und bunq (niederländische IBAN) bieten keine deutschen IBANs an.

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