Faktor 1: Laufzeit und Verwendungszweck
Bei der Kreditvergabe spielen neben dem Einkommen und einem unbefristeten Arbeitsverhältnis auch der Verwendungszweck sowie die angestrebte Laufzeit des Darlehens eine entscheidende Rolle.
Ein fundamentales Prinzip der Kreditwirtschaft besagt, dass zweckgebundene Kredite in der Regel niedrigere Zinssätze aufweisen. Kreditnehmer können somit durch die präzise Bindung des Kredits an einen spezifischen Verwendungszweck potentiell Zinsen einsparen.
Zweckgebundene Kredite zeichnen sich außerdem häufig durch längere Laufzeiten aus, die sich auf bis zu 30 Jahre erstrecken können. Die maximale Laufzeit unterliegt dabei einer flexiblen Altersgrenze, die sich an der finanziellen Situation des Kreditnehmers orientiert und mit zunehmendem Alter tendenziell abnimmt.
Faktor 2: SCHUFA-Score
Der SCHUFA-Score spielt bei der Kreditvergabe eine zentrale Rolle, da er Kreditinstituten einen unmittelbaren Einblick in Ihr finanzielles Verhalten gewährt. Als einer der wichtigsten Bestandteile der Bonitätsprüfung ist der SCHUFA-Score unentbehrlich.
Bei der SCHUFA ist der Unterschied zwischen einer Kreditanfrage und einer Konditionsanfrage wichtig. Eine Konditionsanfrage hat keinen Einfluss auf Ihren Score und wird von seriösen Vergleichsportalen verwendet. Eine Kreditanfrage hingegen wird in Ihrer SCHUFA-Akte vermerkt und kann sich negativ auswirken, wenn Sie in kurzer Zeit bei vielen Instituten anfragen.
Jeder Kreditantrag erfordert eine Überprüfung Ihrer SCHUFA-Daten durch den potentiellen Kreditgeber, um Ihre Zahlungsfähigkeit einzuschätzen: