Rücklagen bilden Sie, indem Sie von jedem Gehalt eine bestimmte Geldsumme auf ein gesondertes Konto überweisen, da das Sparguthaben nicht für den alltäglichen Zahlungsverkehr gedacht ist.
Es wird geraten, ein separates Sparkonto oder Tagesgeldkonto zu eröffnen, um jederzeit den bestmöglichen Überblick über das angesparte Geld zu haben. Aktuell bieten Tagesgeldkonten in Deutschland Zinsen von bis zu 3,40 % p. a., was Ihren Notgroschen zumindest teilweise vor der Inflation schützt.
Idealerweise wählen Sie ein Sparkonto innerhalb der EU, sodass Ihre Spareinlage durch die EU-Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro geschützt ist.
Da es sich um ein Konto handelt, zu dem Sie ausschließlich im Falle unerwarteter Ereignisse greifen, wird ein derartiges Konto auch als Notgroschen oder Notfallreserve bezeichnet.
Bei der Wahl des richtigen Kontos für Ihre finanzielle Rücklage kommt es vor allem auf schnelle Verfügbarkeit und Sicherheit an. Ein Tagesgeldkonto erfüllt beide Kriterien.
Falls Sie sich über das Angebot von Online-Banken in Deutschland informieren wollen, können Sie in unserem Sparkonto-Vergleich alle relevanten Informationen diesbezüglich auffinden.
Finanzielle Rücklagen: Wie viel Notgroschen sollte man haben?
Es ist empfehlenswert, jeden Monat mindestens 5 % des Nettoeinkommens zu sparen. Die durchschnittliche Sparquote in Deutschland lag im ersten Halbjahr 2025 bei 10,3 %, was im EU-Vergleich ein vergleichsweise hohes Niveau darstellt.
Im Falle, dass Sie noch mehr Geld beiseitelegen können, können Sie sich noch besser vor unerwarteten Kosten schützen: Wie viel Geld Sie monatlich sparen werden, hängt sowohl von der Höhe Ihrer Einnahmen als auch von Ihrem Lebensstil sowie Ihren Lebensverhältnissen ab.
Unterschiedliche Variablen wirken sich auf die Höhe der Rücklage aus: