Kreditsicherheiten sind Vermögenswerte oder Rechte, die Banken von Kreditnehmern verlangen, um sich gegen Zahlungsausfälle abzusichern. Kann der Kreditnehmer seine Raten nicht mehr zahlen oder den Kredit nicht vollständig tilgen, verwertet die Bank diese Sicherheiten, um ihre Verluste auszugleichen. Besonders bei mittel- und langfristigen Darlehen legen Kreditinstitute großen Wert auf solide Sicherheiten.
Der Grund liegt auf der Hand: Während der langen Laufzeit können unvorhergesehene Ereignisse - sei es Arbeitslosigkeit, Krankheit oder wirtschaftliche Krisen - die finanzielle Situation des Kreditnehmers drastisch verschlechtern.
Kreditsicherheiten fungieren somit als Sicherheitsnetz, das sowohl die Bank als auch den Kreditnehmer schützt. Sie ermöglichen überhaupt erst die Kreditvergabe zu akzeptablen Konditionen, da das Ausfallrisiko für die Bank kalkulierbar wird.

