Bei den meisten anderen P2P-Plattformen, die wir getestet haben, ist dies nicht der Fall. Auch bei konkurrierenden Plattformen muss sich der Anleger nicht mit so vielen rechtlichen Hinweisen auseinandersetzen.
Grundsätzlich ist die Plattform intuitiv aufgebaut. Investoren können bei jedem Projekt Fragen stellen, die von Companisto bzw. den Projektgründern beantwortet werden. Das erhöht die Transparenz.
Rückkaufgarantie
Wie alle anderen deutschen Crowdinvesting-Plattformen bietet auch Companisto keine Rückkaufgarantie an. Das Investieren in Start-ups ist mit langer Kapitalbindung verbunden.
Man kann seine Investition nicht so leicht verkaufen, wie es bei anderen Anlageformen der Fall ist. Wer auf Companisto investiert, sollte damit rechnen, das Kapital mehrere Jahre lang nicht nutzen zu können.
Sicherheiten
Für Investoren gibt es kaum Sicherheiten. Wenn ein Start-up die Insolvenz anmeldet, sind die Chancen, dass Investoren ihr Geld zurückbekommen, eher gering.
Zudem wird die Beteiligung als Nachrangdarlehen gehandhabt, was bedeutet, dass alle anderen Gläubiger aus der Insolvenzmasse zuerst bedient werden.
Diversifizierung
Aufgrund der Mindesteinlage von 250 EUR pro Projekt ist eine gewisse Diversifizierung möglich. Für eine breite Streuung sind dennoch höhere Kapitalbeträge erforderlich.
Wer eine Companisto Alternative sucht, kann sich Plattformen wie EstateGuru oder Mintos ansehen, die deutlich bessere Diversifizierungsmöglichkeiten und teilweise Rückkaufgarantien bieten.