Diese Seite sammelt rentenlücke deutschland statistiken für Deutschland. Gemeint ist nicht nur die Frage, wie hoch eine einzelne gesetzliche Rente ausfällt. Die Rentenlücke entsteht an mehreren Stellen gleichzeitig: zwischen Frauen und Männern, zwischen Standardrente und tatsächlicher Altersrente, zwischen Rentnerhaushalten und der Gesamtbevölkerung sowie zwischen künftigen Ansprüchen und dem Einkommen im Erwerbsleben.
Die aktuellste amtliche Kennzahl kommt von Destatis. Frauen ab 65 Jahren mit Alterseinkünften erhielten nach EU-SILC 2025 im Schnitt rund 1.820 Euro brutto pro Monat, Männer rund 2.400 Euro. Daraus ergibt sich ein Gender Pension Gap von 24,2 %. Ohne Hinterbliebenenrenten steigt die Lücke auf 36,0 %.
Für die gesetzliche Rente sieht das Bild ähnlich nüchtern aus. Im Rentenbestand Ende 2024 lag der durchschnittliche Zahlbetrag einer Altersrente bei 1.154 Euro monatlich nach Abzug der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung der Rentner. Bei Männern waren es 1.405 Euro, bei Frauen 955 Euro. Diese Rentenlücke Zahlen sind als zitierbare Übersicht gedacht. Für konkrete Vorsorgeentscheidungen brauchen Sie zusätzlich Ihre Renteninformation, Haushaltsbudget und einen Anlageplan, etwa über einen ETF-Sparplan oder sichere Rücklagen.

