Die passende Laufzeit beginnt beim Zweck des Geldes. Für eine geplante Ausgabe in wenigen Monaten sollte Festgeld höchstens kurz laufen. Für Rücklagen, die mehrere Jahre unangetastet bleiben können, kommen längere Laufzeiten infrage.
3 bis 6 Monate passen, wenn Sie Zinsen mitnehmen möchten, aber unsicher sind, ob Sie das Geld bald brauchen. Der Renditevorteil gegenüber Tagesgeld ist nicht immer groß, dafür ist die Bindung überschaubar.
12 Monate sind für viele Sparer der sauberste Einstieg. Die Laufzeit ist lang genug, um bessere Festgeldkonditionen zu bekommen, aber kurz genug, um nicht jahrelang an eine Zinsentscheidung gebunden zu sein.
24 bis 36 Monate lohnen sich, wenn Sie ein konkretes Sparziel haben und das Geld nicht zur Liquiditätsreserve gehört. Hier sollten Sie genauer prüfen, ob der Zinsaufschlag gegenüber 12 Monaten wirklich ausreichend ist.
48 Monate und mehr sind eher für den konservativen Teil eines größeren Vermögens geeignet. Bei solchen Laufzeiten sollte die Bank solide wirken, die Einlagensicherung klar sein und der Betrag nicht über der Sicherungsgrenze liegen.
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