Da es keine einheitliche rechtliche Definition für Minikredite gibt, können diese grundsätzlich von verschiedenen Finanzinstituten angeboten werden. Um die Übersicht zu erleichtern, lassen sich die Anbieter jedoch in zwei sinnvolle Kategorien einteilen:
1. Spezialisierte Anbieter von Kurzzeitkrediten
Unternehmen wie Cashper haben sich auf kurzfristige Finanzierungslösungen spezialisiert und bieten bereits Beträge ab 100 EUR an. Die Laufzeiten bewegen sich typischerweise im Bereich von wenigen Monaten.
Diese kurzfristige Ausrichtung ermöglicht es auch Kreditnehmern mit geringerem Einkommen oder bestehenden SCHUFA-Einträgen, die benötigte Finanzspritze zu erhalten. Die Antragstellung erfolgt vollständig digital, und die Auszahlung kann je nach gewählter Option innerhalb von 24 Stunden auf Ihrem Konto sein.
2. Traditionelle Kreditinstitute
Auch klassische Banken und Sparkassen wie die Santander Bank vergeben Minikredite ab 1.000 EUR, allerdings unter anderen Voraussetzungen. Diese Option steht in der Regel ausschließlich Kreditnehmern mit guter Bonität zur Verfügung.
Dafür bieten traditionelle Institute oft mehr Gestaltungsspielraum bei der Rückzahlung: Laufzeiten ab 12 Monaten, die Möglichkeit von Kreditstundungen oder Sondertilgungen sorgen für zusätzliche Flexibilität während der Tilgungsphase. Die monatliche Belastung fällt dadurch deutlich geringer aus als bei Kurzzeitkrediten.
Welche Variante für Sie die richtige ist, hängt von Ihrer individuellen Situation ab, insbesondere von Ihrer Bonität, dem benötigten Betrag und der gewünschten Rückzahlungsdauer.