Trade Republic vs comdirect 2026: Welcher Broker passt?

6 Min. LesezeitWir folgen unserer
  • Trade Republic ist günstiger und einfacher
  • comdirect bietet mehr Handelsplätze und Tools
  • Unser Vergleich zeigt, welcher Broker zu Ihnen passt

Direktvergleich

Handelsdepot

959 der Kunden haben dies gewählt
Gebühren (US-Aktien)1€ + Spread
Mindesteinlage1€
Pauschale Abhebungsgebühr0
DemokontoNein
Verfügbar im BrowserJa
Verfügbar für iOSJa
TeilaktienJa
Financer Score
Preisgestaltung90
Support60
Konditionen80
Erfahrung34

Preise, Provisionen & Gebühren

Gebühren (EU-Aktien)1€ + Spread
Gebühren (US-Aktien)1€ + Spread
ETF-Gebührenab 0€
Pauschale Abhebungsgebühr0
Inaktivitätsgebühr0€
Einzahlungsgebühr0€
Währungsumtauschgebühr0%
Mindesteinlage1€

Funktionen

Verfügbar im BrowserJa
Verfügbar für iOSJa
Verfügbar für AndroidJa
Verfügbar auf DesktopJa
Robo-Berater / Unterstützter HandelNein
Copy Trading / Social TradingNein
TeilaktienJa
Einzahlung mit DebitkarteJa
DemokontoNein
Zinsen auf freies GuthabenJa

Anlagemöglichkeiten

Anzahl der Börsen1
Anzahl von Aktien11.000+
Anzahl von ETFs2.000+
Gesamtzahl von Handelsoptionen14.000+
AufsichtsbehördeVollbanklizenz der EZB

Sicherheit & Support

24/7-SupportNein
Live-ChatJa
E-Mail-SupportJa
Telefon-SupportNein
Community-ForenJa

Zusätzliche Felder

Empfohlenes UnternehmenNein
Weitere Informationen zum Anbieter

Handelsdepot

3.050 der Kunden haben dies gewählt
Gebühren (US-Aktien)3,90€ pro Trade + Spread
Mindesteinlage1€
Pauschale Abhebungsgebühr0€
DemokontoNein
Verfügbar im BrowserJa
Verfügbar für iOSJa
TeilaktienJa
Financer Score
Preisgestaltung70
Support90
Konditionen80
Erfahrung31

Preise, Provisionen & Gebühren

Gebühren (EU-Aktien)3,90€ pro Trade + Spread
Gebühren (US-Aktien)3,90€ pro Trade + Spread
Pauschale Abhebungsgebühr0€
Inaktivitätsgebühr0€
Einzahlungsgebühr0€
Währungsumtauschgebühr0%
Mindesteinlage1€

Funktionen

Verfügbar im BrowserJa
Verfügbar für iOSJa
Verfügbar für AndroidJa
Verfügbar auf DesktopNein
Robo-Berater / Unterstützter HandelJa
Copy Trading / Social TradingNein
TeilaktienJa
Einzahlung mit DebitkarteJa
DemokontoNein
Zinsen auf freies GuthabenJa

Anlagemöglichkeiten

Anzahl der Börsen25
Anzahl von Aktien1.500+
Anzahl von ETFs2.000+
Gesamtzahl von Handelsoptionen3.500+
AufsichtsbehördeBaFin

Sicherheit & Support

24/7-SupportJa
Live-ChatJa
E-Mail-SupportJa
Telefon-SupportJa
Community-ForenJa

Zusätzliche Felder

Empfohlenes UnternehmenJa
Weitere Informationen zum Anbieter

Vollständiger Vergleich

 Trade Republiccomdirect
Preise, Provisionen & Gebühren
Gebühren (EU-Aktien)1€ + Spread3,90€ pro Trade + Spread
Gebühren (US-Aktien)1€ + Spread3,90€ pro Trade + Spread
ETF-Gebührenab 0€
Pauschale Abhebungsgebühr00€
Inaktivitätsgebühr0€0€
Einzahlungsgebühr0€0€
Währungsumtauschgebühr0%0%
Mindesteinlage1€1€
Funktionen
Verfügbar im BrowserJaJa
Verfügbar für iOSJaJa
Verfügbar für AndroidJaJa
Verfügbar auf DesktopJaNein
Robo-Berater / Unterstützter HandelNeinJa
Copy Trading / Social TradingNeinNein
TeilaktienJaJa
Einzahlung mit DebitkarteJaJa
DemokontoNeinNein
Zinsen auf freies GuthabenJaJa
Anlagemöglichkeiten
Anzahl der Börsen125
Anzahl von Aktien11.000+1.500+
Anzahl von ETFs2.000+2.000+
Gesamtzahl von Handelsoptionen14.000+3.500+
AufsichtsbehördeVollbanklizenz der EZBBaFin
Sicherheit & Support
24/7-SupportNeinJa
Live-ChatJaJa
E-Mail-SupportJaJa
Telefon-SupportNeinJa
Community-ForenJaJa
Zusätzliche Felder
Empfohlenes UnternehmenNeinJa

Trade Republic vs comdirect: der schnelle Vergleich

Trade Republic vs comdirect ist der Vergleich zwischen zwei sehr unterschiedlichen Broker-Welten. Trade Republic wirkt wie ein moderner Schalter in der Hosentasche: wenige Gebühren, schnelle App, Depot, Karte und Cash-Funktionen in einem schlanken Paket. comdirect ist eher die große Werkzeugwand im Arbeitszimmer: mehr Handelsplätze, mehr Produkttiefe, stärkerer Service und die Anbindung an die Commerzbank.

Kurz gesagt: Trade Republic gewinnt bei Kosten und Einfachheit. comdirect gewinnt bei Handelsumfang, Service und klassischer Broker-Tiefe. Wenn Sie nur ETF-Sparpläne und gelegentliche Aktienkäufe brauchen, ist Trade Republic schwer zu schlagen. Wenn Sie häufiger verschiedene Börsenplätze nutzen, Wertpapierkredit, Derivate, Fonds, Anleihen oder einen 24/7-Service möchten, wirkt comdirect runder. Für den breiteren Marktüberblick ist unser Broker Vergleich der bessere Einstieg.

KategorieTrade RepubliccomdirectVorteil
Depotführung0 € Depotführung0 € in den ersten 3 Jahren, danach 0 € bei Aktivität, sonst 1,95 € pro MonatTrade Republic
Einzelorder1 € Fremdkostenpauschale je HandelsgeschäftRegulär 4,90 € + 0,25 %, mindestens 9,90 €, maximal 59,90 €Trade Republic
SparpläneSparpläne laut aktuellem Angebot ohne OrderprovisionAktien-, ETF- und Zertifikate-Sparpläne regulär 1,5 % des OrdervolumensTrade Republic
HandelsplätzeApp-basierte Auswahl mit Informationen in der AnwendungDeutsche Börsenplätze, elektronische Börsen und internationale Börsen in 14 Länderncomdirect
ProdukteAktien, ETFs, Anleihen, Derivate, Krypto, Konto und KarteAktien, ETFs, Fonds, Zertifikate, Optionsscheine, Anleihen, CFD-Handel, Bankingcomdirect
ServiceDigitaler Support, stark app-zentriert24/7-Kundenservice, Community, Social Media und klassische Banknähecomdirect
Beste Wahl fürKostenbewusste Einsteiger und einfache ETF-SparerAktive Anleger, Trader und Nutzer mit ServicebedarfKommt auf Ihr Profil an

Unsere Kurzempfehlung

Nehmen Sie Trade Republic, wenn Sie ein günstiges, schnelles Depot für Sparpläne und einfache Wertpapierkäufe suchen. Nehmen Sie comdirect, wenn Sie mehr Handelsplätze, mehr Produktauswahl, bessere Servicewege und ein klassisches Broker-Umfeld brauchen.

Wer ist Trade Republic?

Trade Republic ist ein Berliner Neobroker und inzwischen eine deutsche Bank. Der Anbieter hat sich vom reinen App-Broker zu einer Finanz-App mit Depot, Verrechnungskonto, Karte, Cash-Zinsen und Sparfunktionen entwickelt. Für viele Anleger ist das der Reiz: Sie öffnen eine App, sehen Ihr Depot, kaufen einen ETF, richten einen Sparplan ein und müssen keine lange Gebührenordnung studieren.

Die Kostenlogik ist klar. Das Preis- und Leistungsverzeichnis nennt 0 € Orderprovision, 1 € Fremdkostenpauschale je Handelsgeschäft und kostenfreie Sparplanausführungen. Dazu kommen marktübliche Spreads, Produktkosten und mögliche fremde Kosten, die bei Wertpapiergeschäften nie komplett verschwinden.

Trade Republic passt damit stark zu Anlegern, die regelmäßig kleine Beträge investieren oder ihr Depot nicht wie einen professionellen Handelstisch bedienen möchten. Wer den Anbieter einzeln prüfen will, findet in unseren Trade Republic Erfahrungen mehr Details zu Gebühren, Sicherheit und Nutzung.

Wer ist comdirect?

comdirect ist eine Marke der Commerzbank AG und seit vielen Jahren im deutschen Online-Brokerage verankert. Das merkt man. Die Plattform fühlt sich weniger wie ein reiner Neobroker an und mehr wie ein voll ausgestattetes Depot mit Bankhintergrund. Sie bekommen nicht nur Aktien und ETFs, sondern auch Fonds, Zertifikate, Optionsscheine, Anleihen, CFD-Handel, Wertpapierkredit, Girokonto, Tagesgeld und eine gewachsene Service-Infrastruktur.

Der Preis dafür ist eine Gebührenstruktur, die genauer gelesen werden muss. Neukundenaktionen können attraktiv sein, aber nach dem Aktionszeitraum greifen reguläre Orderentgelte. Beim klassischen comdirect Depot nennt die Konditionsseite nach Ablauf der Einstiegskonditionen 4,90 € Grundentgelt plus 0,25 % Orderprovision, mindestens 9,90 € und maximal 59,90 €.

comdirect ist deshalb selten die billigste Wahl für Kleinstorders. Dafür bekommen Sie mehr Handelsplätze, mehr Produkttiefe und mehr Wege zum Support. Unsere comdirect Erfahrungen zeigen, wie der Anbieter als Gesamtpaket abschneidet.

Gebühren & Kosten: wo Trade Republic klar vorne liegt

Bei den Kosten gewinnt Trade Republic fast immer, sobald Sie einfache Aktien- oder ETF-Käufe vergleichen. Ein Kauf oder Verkauf kostet laut Preisverzeichnis 1 € Fremdkostenpauschale. Depotführung und Sparplankäufe sind kostenfrei. Für jemanden, der monatlich einen ETF-Sparplan ausführt und ab und zu eine Einzelaktie kauft, ist das sauber kalkulierbar.

comdirect ist günstiger, als viele klassische Filialbank-Depots früher waren, aber nicht so schlank wie Trade Republic. Die ersten Jahre oder Aktionen können das Bild verbessern. Entscheidend ist jedoch, was danach passiert. Wer nur kleine Orders macht, spürt ein Mindestentgelt von 9,90 € deutlich. Bei einer 250 € Order sind 9,90 € fast 4 % vor Spread und Produktkosten. Das ist für langfristige Rendite kein Kleingeld.

Bei größeren Orders wird der Abstand kleiner, aber er verschwindet nicht automatisch. comdirect kann sinnvoll sein, wenn Sie bewusst bestimmte Börsenplätze, Ordertypen, Fonds, Derivate oder Servicewege nutzen. Wenn Sie diese Extras nicht brauchen, zahlen Sie bei comdirect für Möglichkeiten, die bei Ihnen vielleicht nie zum Einsatz kommen.

Kostenregel als Faustformel

  • Nur ETF-Sparplan: Trade Republic ist meist die günstigere und einfachere Wahl.

  • Kleine Einzelorders: 1 € bei Trade Republic schlägt das reguläre comdirect Mindestentgelt klar.

  • Größere Orders mit Börsenplatzwahl: comdirect kann sinnvoll sein, wenn Sie den zusätzlichen Handelsumfang wirklich nutzen.

  • Neukundenaktionen: Bei comdirect immer prüfen, wie lange die Aktion gilt und welche Konditionen danach greifen.

  • Steuern und Unterlagen: Beide Anbieter stellen deutsche Steuerdokumente bereit, dennoch sollten Sie Abrechnungen und Jahressteuerbescheinigung prüfen.

Produkte & Funktionen: App-Broker gegen Vollausstattung

Die Frage trade republic oder comdirect entscheidet sich nicht nur an der Ordergebühr. Trade Republic deckt die wichtigsten Bausteine moderner Geldanlage ab: Aktien, ETFs, Anleihen, Derivate, Krypto, Sparpläne, Karte und Cash-Funktionen. Das reicht für sehr viele Privatanleger vollkommen aus. Wer vor allem Vermögen mit ETFs aufbauen will, findet in unserem Überblick zu den besten ETFs die wichtigere Vorarbeit.

comdirect ist breiter. Laut eigener Darstellung reicht das Produktspektrum vom Girokonto über Tagesgeld und Wertpapierhandel bis zum CFD-Handel. Auf der Depotseite nennt comdirect mehr als 14.000 Aktien, rund 2.500 ETFs, 50.000 Fonds, über 1.300.000 Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen. Dazu kommen internationale Börsen in 14 Ländern und Profi-Tools wie ProTrader.

Das ist nicht automatisch besser. Eine breite Produktauswahl kann helfen, wenn Sie wissen, was Sie tun. Sie kann aber auch ablenken. Wer gerade erst lernt, ob Aktien oder ETFs besser zum eigenen Vermögensaufbau passen, fährt mit einem einfachen Setup oft ruhiger. Wer dagegen gezielt Anleihen, ausländische Börsen oder Derivate handeln will, wird die comdirect Ausstattung eher ausnutzen.

Nutzererfahrung: App, Desktop und Support

Trade Republic ist für schnelle Entscheidungen gebaut. Die App ist reduziert, der Einstieg ist niedrigschwellig und die Navigation macht es schwer, sich in Menüs zu verlieren. Das ist ein großer Vorteil für Anfänger. Gleichzeitig ist es eine Grenze für Nutzer, die viele Detailansichten, komplexe Ordermasken oder eine klassische Desktop-Arbeitsfläche erwarten.

comdirect wirkt weniger minimalistisch. Die App ist nur ein Teil des Angebots. Dazu kommen Web-Oberfläche, Musterdepot, Informer, Community, ProTrader und mehrere Kontaktwege. comdirect nennt rund um das Depot einen 24/7-Kundenservice per Telefon, E-Mail und LiveChat. Das ist besonders relevant, wenn es um Depotüberträge, steuerliche Unterlagen, Auslandsorders oder technische Probleme geht.

Der Nachteil: Mehr Oberfläche bedeutet auch mehr Komplexität. Wer nur jeden Monat 100 € in einen ETF steckt, braucht keinen Werkzeugkasten mit 40 Fächern. Wer aktiv handelt, mehrere Produkte kombiniert und Service erreichbar haben möchte, kann genau diese Breite schätzen.

Wichtig vor der Brokerwahl

Eine günstige App macht Wertpapiere nicht risikolos. Aktien, ETFs, Anleihen, Derivate und Krypto können fallen, schwanken oder Kosten über Spreads und Produktgebühren enthalten. Wählen Sie den Broker erst nach Ihrer Anlagestrategie, nicht umgekehrt.

Sicherheit und Regulierung

Beide Anbieter sind im deutschen Finanzsystem verankert, aber auf unterschiedliche Weise. Trade Republic ist eine deutsche Bank und verweist auf die Aufsicht durch BaFin und Bundesbank. comdirect wird seit der Verschmelzung im November 2020 als Marke der Commerzbank AG geführt. Für Anleger ist der zentrale Punkt: Wertpapiere im Depot gehören grundsätzlich Ihnen und werden vom Broker verwahrt. Sie sind nicht einfach ein normales Bankguthaben.

Bei Guthaben kommt die Einlagensicherung ins Spiel. comdirect beschreibt ein zweistufiges System: gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Person über die EdB und zusätzlich den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Für Wertpapierdepots selbst ist laut comdirect kein Einlagenschutz nötig, weil die Wertpapiere Eigentum der Kunden bleiben.

Trade Republic arbeitet bei Kundengeldern laut Kundenvereinbarung mit Treuhandsammelkonten und verweist im Preisverzeichnis auf gesetzliche Entschädigungseinrichtungen. Prüfen Sie bei hohen Cash-Beständen immer, wie Ihr Guthaben aktuell verwahrt wird und welche Bedingungen gelten. Für langfristige Anleger ist außerdem wichtig, dass der Broker zuverlässig Steuerdokumente, Abrechnungen und Depotüberträge abwickelt.

Für wen ist Trade Republic besser?

Trade Republic passt besser zu Ihnen, wenn Sie einfach anfangen möchten. Ein ETF-Sparplan, gelegentliche Aktienkäufe, vielleicht etwas Cash-Zins und eine Karte, mehr brauchen viele Anleger nicht. Besonders stark ist Trade Republic für kleine Beträge, weil die Fixkosten niedrig bleiben und Sparpläne nicht durch Ausführungsentgelte ausgebremst werden.

Auch für Menschen, die keinen klassischen Bank-Broker mehr wollen, ist Trade Republic attraktiv. Die App wirkt schnell, modern und aufgeräumt. Sie müssen nicht zwischen vielen Depotvarianten, Handelsoberflächen und Preisstufen wählen.

Der Haken: Die Einfachheit kann zu vorschnellem Handeln verleiten. Wenn Kaufen und Verkaufen so leicht ist wie eine Nachricht zu verschicken, braucht es mehr Selbstdisziplin. Legen Sie Regeln fest, etwa feste Sparplanrate, keine spontanen Einzelkäufe und eine klare Grenze für Krypto oder Einzelaktien.

Für wen ist comdirect besser?

comdirect passt besser zu Ihnen, wenn Sie einen etablierten Online-Broker mit breitem Werkzeugkasten suchen. Das gilt besonders für Anleger, die nicht nur ETFs besparen, sondern auch einzelne Aktien an verschiedenen Börsen, Fonds, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine oder Derivate nutzen. Wer schon weiß, warum er einen bestimmten Handelsplatz braucht, bekommt bei comdirect mehr Spielraum.

Auch Service kann ein echtes Argument sein. Bei einem Depotübertrag, einer Auslandsorder oder einer steuerlichen Frage ist es angenehm, mehrere Kontaktwege zu haben. comdirect ist außerdem interessant, wenn Sie Banking und Brokerage unter einem vertrauten Bankdach verbinden möchten.

Dafür sollten Sie die Kosten bewusst akzeptieren. comdirect ist nicht die Wahl, wenn Ihr einziges Ziel lautet: so billig wie möglich einen ETF kaufen. comdirect ist die Wahl, wenn Sie das größere Angebot nutzen und bereit sind, dafür mehr Gebührenstruktur in Kauf zu nehmen.

Endgültiges Urteil: comdirect vs Trade Republic

Bei comdirect vs Trade Republic gibt es keinen pauschalen Sieger. Trade Republic ist besser für günstige, einfache Geldanlage. comdirect ist besser für Anleger, die ein breiteres Broker- und Servicepaket brauchen. Der Unterschied ist weniger modern gegen alt, sondern schlank gegen umfangreich.

Meine praktische Entscheidung wäre so: Wenn Sie monatlich besparen, selten handeln und keine speziellen Börsenplätze brauchen, nehmen Sie Trade Republic. Wenn Sie aktiv handeln, internationale Börsen nutzen, häufiger Support brauchen oder Bank- und Brokerfunktionen unter der Commerzbank-Marke bündeln wollen, prüfen Sie comdirect genauer.

Der häufigste Fehler liegt darin, den Broker vor der Strategie zu wählen. Entscheiden Sie zuerst, was Sie kaufen wollen, wie oft Sie handeln und welche Hilfe Sie brauchen. Erst danach wird die Antwort auf Trade Republic vs comdirect wirklich klar. Für den ersten Wertpapierkauf hilft unsere Anleitung Aktien kaufen.

Häufige Fragen zu Trade Republic vs comdirect

Was ist besser, Trade Republic oder comdirect?

Trade Republic ist besser, wenn Sie möglichst günstig und einfach Aktien oder ETFs kaufen möchten. comdirect ist besser, wenn Sie mehr Handelsplätze, mehr Produkte, stärkere Servicewege und klassische Broker-Funktionen brauchen.

Ist Trade Republic günstiger als comdirect?

Für einfache Einzelorders und Sparpläne ist Trade Republic in der Regel günstiger. Trade Republic nennt 1 € Fremdkostenpauschale je Handelsgeschäft und kostenfreie Sparplanausführungen. comdirect arbeitet nach Aktionszeiträumen mit regulären Orderentgelten, die bei kleinen Orders deutlich höher ausfallen können.

Ist comdirect sicherer als Trade Republic?

Nicht automatisch. Trade Republic ist eine deutsche Bank, comdirect ist eine Marke der Commerzbank AG. Bei Wertpapieren ist entscheidend, dass sie grundsätzlich Eigentum des Kunden bleiben. Bei Guthaben sollten Sie die jeweilige Einlagensicherung und Verwahrform prüfen.

Kann ich bei beiden Brokern ETF-Sparpläne einrichten?

Ja. Beide Anbieter ermöglichen ETF-Sparpläne. Trade Republic ist bei der Kostenlogik besonders einfach, comdirect bietet dafür eine breitere Plattform und zusätzliche Anlageprodukte. Prüfen Sie immer, ob Ihr gewünschter ETF beim jeweiligen Broker verfügbar ist.

Für Anfänger: Trade Republic oder comdirect?

Für viele Anfänger ist Trade Republic der einfachere Start, weil die App klar und die Gebühren niedrig sind. comdirect kann sinnvoll sein, wenn Sie von Anfang an mehr Service, Banking-Anbindung und ein größeres Wertpapierangebot möchten.

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