Die sichere Aufbewahrung von Bargeld zu Hause erfordert besondere Vorsicht. Im Jahr 2024 registrierte die Polizei rund 78.400 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl in Deutschland, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Hinzu kommen Risiken durch Wasserschäden oder Brände.
Wichtig zu wissen: Die meisten Hausratversicherungen ersetzen bei Einbruch nur 1.000 bis 2.000 Euro an Bargeld. Ist das Geld nicht in einem zertifizierten Tresor verwahrt, kann die Versicherung die Erstattung sogar komplett verweigern.
Klassische Verstecke wie Matratzen, Schubladen, Bücherregale oder Elektronikgeräte sind zu vermeiden. Einbrecher kennen diese Orte und durchsuchen sie zuerst. Auch der Kühlschrank, die Tiefkühltruhe oder CD-Hüllen gelten längst nicht mehr als sicher.
Als sichere Alternative bietet sich ein Bankschließfach an, das für etwa 30 bis 200 Euro pro Jahr (je nach Größe) Versicherungsschutz und Diskretion gewährleistet.
Für die Aufbewahrung zu Hause empfiehlt die Polizei einen hochwertigen, fest verankerten Tresor (mindestens Sicherheitsstufe S1 oder S2). Ergänzend dazu können Sicherheitssysteme wie Kameras oder Bewegungsmelder sinnvoll sein. Einfache Tresore gibt es ab ca. 80 Euro, geprüfte Modelle mit Feuerschutz kosten ab 300 Euro aufwärts.