Tagesgeldrechner

Mit dem Tagesgeldrechner berechnen Sie Ihre Tagesgeldzinsen samt Zinseszins. Startkapital und Zinssatz eingeben, Endkapital sofort sehen.

%
39.292 €Endsaldo
Gesamtinvestition: 29.000 € | Erwirtschaftete Zinsen: 10.292 €

Vermögensentwicklung über Zeit

Endsaldo nach Jahr

Jährliche Aufschlüsselung

JahrStartguthabenEinzahlungenZinsenEndguthaben
15.000 €2.400 €312 €7.712 €
27.712 €2.400 €450 €10.562 €
310.562 €2.400 €596 €13.558 €
413.558 €2.400 €749 €16.707 €
516.707 €2.400 €911 €20.018 €
620.018 €2.400 €1.080 €23.498 €
723.498 €2.400 €1.258 €27.156 €
827.156 €2.400 €1.445 €31.001 €
931.001 €2.400 €1.642 €35.043 €
1035.043 €2.400 €1.849 €39.292 €

Zinseszins monatlich bei 5 % jährlichem Zinssatz mit 200 €/Monat Einzahlungen.

Was der Tagesgeldrechner für Sie macht

Sie haben einen Betrag auf dem Konto liegen und fragen sich, was am Jahresende daraus geworden ist? Genau hier setzt der Tagesgeldrechner an. Sie geben Ihr Startkapital, den Zinssatz und die Laufzeit ein, und das Tool zeigt Ihnen sofort, wie stark Ihr Guthaben durch den Zinseszins wächst. Kein Taschenrechner, kein Formelchaos, nur eine klare Zahl, mit der Sie planen können.

Startkapital eingeben

Tragen Sie den Betrag ein, den Sie heute auf das Tagesgeldkonto legen, zum Beispiel 10.000 €.

Zinssatz festlegen

Geben Sie den Zinssatz pro Jahr ein, etwa 3,0 %. Den aktuellen Satz finden Sie im Angebot Ihrer Bank.

Laufzeit wählen

Bestimmen Sie, über wie viele Jahre Sie das Geld liegen lassen möchten.

Monatliche Sparrate ergänzen (optional)

Sparen Sie regelmäßig dazu? Tragen Sie den monatlichen Betrag ein, der Rechner zählt ihn automatisch hinzu.

Ergebnis ablesen

Sie sehen sofort Ihr Endkapital und wie viel davon reine Zinsen sind.

So rechnet das Tool: Zins und Zinseszins

Im Kern steckt eine einfache Formel: Endkapital = Startkapital × (1 + Zinssatz)^Anzahl der Jahre. Der Rechner geht dabei von einem gleichbleibenden Zinssatz aus.

Nehmen wir an, Sie legen 10.000 € zu 3,0 % pro Jahr an. Nach dem ersten Jahr schreibt Ihnen die Bank 300 € Zinsen gut, Ihr Guthaben steht bei 10.300 €. Im zweiten Jahr verzinst die Bank nicht mehr nur die 10.000 €, sondern die vollen 10.300 €. Das ist der Zinseszins: Ihre Zinsen verdienen selbst wieder Zinsen.

Über fünf Jahre gerechnet sieht das so aus:

10.000 € × (1 + 0,03)^5 = 11.592,74 €

Sie hätten also 1.592,74 € Zinsen verdient. Ohne Zinseszins, also bei reiner Verzinsung des Startbetrags, wären es nur 1.500 € gewesen. Die zusätzlichen 92,74 € sind das Werk des Zinseszinses, und je länger die Laufzeit, desto deutlicher fällt dieser Effekt aus.

Was Ihre Tagesgeldzinsen beeinflusst

Der Rechner nimmt einen festen Zinssatz an. In der Praxis ist der Tagesgeldzins variabel: Ihre Bank kann ihn jederzeit anheben oder senken, je nach Leitzins und Marktlage. Die Zahl im Rechner ist deshalb eine Momentaufnahme, kein Versprechen für die nächsten fünf Jahre.

Zwei weitere Punkte verändern Ihr Ergebnis. Da ist zum einen die Zinsgutschrift: Schreibt die Bank die Zinsen jährlich gut, läuft der Zinseszins einmal pro Jahr an. Bei vierteljährlicher Gutschrift arbeitet er häufiger für Sie, und am Jahresende steht ein kleines Plus mehr auf dem Konto. Zum anderen die Inflation: 3,0 % Zinsen bei 2,0 % Geldentwertung bedeuten real nur rund 1,0 % Kaufkraftgewinn.

Steuern auf Tagesgeldzinsen

Auf Zinserträge fällt in Deutschland die Abgeltungssteuer an, aktuell 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Person und Jahr (2.000 € bei gemeinsam veranlagten Paaren) bleiben Ihre Zinsen steuerfrei. Dafür erteilen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag.

Der Rechner weist Ihre Zinsen vor Steuern aus. Liegen Sie über dem Freibetrag, ziehen Sie für den Nettobetrag grob ein Viertel der darüber hinausgehenden Zinsen ab. Sätze und Freibeträge können sich ändern, ein kurzer Blick auf die aktuellen Regeln Ihrer Bank oder beim Finanzamt lohnt sich.

Tipps für mehr aus Ihrem Tagesgeld

  • Vergleichen Sie regelmäßig. Der beste Zins von heute ist in sechs Monaten oft nicht mehr Spitze, und ein Wechsel des Anbieters kostet nichts.

  • Achten Sie auf den Unterschied zwischen dem Lockzins für Neukunden und dem Satz, der nach der Aktionsphase gilt.

  • Stellen Sie einen Freistellungsauftrag, sonst führt die Bank Steuern ab, die Sie sich später zurückholen müssten.

  • Prüfen Sie die Einlagensicherung, gerade bei Banken aus dem Ausland mit auffällig hohen Zinsen.

  • Halten Sie nur Ihren Notgroschen und kurzfristig benötigtes Geld auf dem Tagesgeldkonto. Für langfristiges Sparen bringen andere Anlagen meist mehr.

Tagesgeldzinsen sind nicht garantiert. Viele Top-Angebote gelten als Aktionszins nur für Neukunden und nur für einige Monate. Danach kann der Satz spürbar fallen. Rechnen Sie deshalb nicht fest mit der Rendite aus dem Rechner über die gesamte Laufzeit, sondern prüfen Sie den Zins regelmäßig nach.

Tagesgeld oder Festgeld?

Beim Tagesgeld kommen Sie täglich an Ihr Geld, der Zins schwankt dafür mit dem Markt. Beim Festgeld binden Sie sich für eine feste Laufzeit und bekommen im Gegenzug einen garantierten Zinssatz. Wer einen flexiblen Notgroschen parken will, ist mit Tagesgeld richtig. Wer einen Betrag länger nicht braucht und Planungssicherheit schätzt, fährt oft mit Festgeld besser. Viele kombinieren beides.

Häufige Fragen zum Tagesgeldrechner

Wie zuverlässig ist der Tagesgeldrechner?

Der Rechner arbeitet exakt mit der Zinseszinsformel, das Ergebnis stimmt für den eingegebenen Zinssatz auf den Cent. Weil Tagesgeldzinsen aber variabel sind, bleibt die Hochrechnung über mehrere Jahre eine Annahme und kein garantierter Wert. Sehen Sie das Ergebnis als realistische Orientierung, nicht als Festbetrag.

Wie werden Tagesgeldzinsen berechnet?

Die Bank berechnet die Zinsen meist taggenau auf Ihr Guthaben und schreibt sie in festen Abständen gut, häufig vierteljährlich oder einmal im Jahr. Ab der Gutschrift verzinst sich dieser Betrag mit, das ist der Zinseszins. Genau diesen Effekt bildet der Rechner ab.

Wird der Zins monatlich oder jährlich gutgeschrieben?

Das hängt von der Bank ab. Üblich sind jährliche oder vierteljährliche Gutschriften, einige Anbieter zahlen monatlich. Je häufiger die Gutschrift, desto öfter greift der Zinseszins, bei normalen Beträgen bleibt der Unterschied aber überschaubar.

Muss ich Tagesgeldzinsen versteuern?

Ja. Zinserträge unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer. Bis 1.000 € Zinsen pro Person und Jahr bleiben Sie über den Sparerpauschbetrag steuerfrei, sofern Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Die aktuell gültigen Werte prüfen Sie am besten direkt bei Ihrer Bank.

Ist der Tagesgeldzins garantiert?

Nein. Anders als beim Festgeld kann Ihre Bank den Tagesgeldzins jederzeit anpassen. Steigt oder fällt der Leitzins, ziehen die meisten Anbieter mit. Aktionszinsen für Neukunden gelten zudem oft nur für einen begrenzten Zeitraum.

Lohnt sich Tagesgeld bei niedrigen Zinsen?

Als sicherer Parkplatz für den Notgroschen bleibt Tagesgeld auch bei mäßigen Zinsen sinnvoll, weil Sie jederzeit an Ihr Geld kommen und das Kapital nicht schwankt. Für den langfristigen Vermögensaufbau bringen breit gestreute Anlagen über viele Jahre meist mehr. Beides schließt sich nicht aus.

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