Renditerechner

Mit dem Renditerechner berechnen Sie Ihre Rendite und Ihren ROI in Sekunden. Geben Sie Einsatz, Endwert und Laufzeit ein und sehen Sie die Rendite p.a.

10.000 € investiert12.500 € zurückerhalten
25.0%Kapitalrendite
Nettogewinn: 2.500 € | 25.0 % pro Jahr

Wertentwicklung

Jährliche Aufschlüsselung

JahrWert
010.000 €
112.500 €

Die annualisierte Rendite geht von gleichmäßigem Zinseszinseffekt aus; der tatsächliche Verlauf kann abweichen.

Was der Renditerechner macht

Der Renditerechner zeigt Ihnen in Sekunden, wie viel ein Investment wirklich abgeworfen hat. Sie tragen ein, was Sie eingesetzt haben und was am Ende dabei herauskam, und lesen Ihre Rendite direkt in Prozent ab. So lässt sich jede Anlage auf derselben Grundlage vergleichen, ob Aktie, ETF, Anleihe oder vermietete Wohnung, statt sich von großen Euro-Beträgen blenden zu lassen.

Kapitaleinsatz eingeben

Tragen Sie den Betrag ein, den Sie investiert haben, also etwa den Kaufpreis Ihrer Aktien samt Kaufgebühren.

Endwert oder Gewinn eingeben

Geben Sie ein, was die Anlage heute wert ist oder was Sie beim Verkauf erhalten haben.

Anlagedauer festlegen

Wählen Sie, wie viele Jahre Ihr Geld gearbeitet hat. Daraus ermittelt das Tool die Rendite pro Jahr.

Ergebnis ablesen

Sie sehen Ihren ROI in Prozent und die jährliche Rendite. Ändern Sie einen Wert, passt sich das Ergebnis sofort an.

So rechnen Sie Ihre Rendite aus

Die Rendite berechnen Sie im Kern mit einer einfachen Formel: Gewinn geteilt durch Kapitaleinsatz, das Ganze mal 100. Ein Beispiel macht es greifbar. Sie kaufen Aktien für 10.000 €. Drei Jahre später verkaufen Sie das Paket für 13.500 €. Ihr Gewinn liegt damit bei 3.500 €. Diese 3.500 € geteilt durch die 10.000 € Einsatz ergeben 0,35, also eine Rendite von 35 %.

Rendite pro Jahr richtig einordnen

Die 35 % aus dem Beispiel klingen ordentlich, verteilen sich aber auf drei Jahre. Die jährliche Rendite ( Rendite p.a.) rechnet das um und macht Anlagen mit verschiedener Laufzeit vergleichbar. Hier sind es rund 10,5 % pro Jahr. Der Renditerechner zieht dabei den Zinseszins mit ein: Auch der Gewinn aus dem ersten Jahr arbeitet im zweiten und dritten Jahr weiter. Eine simple Division durch drei würde diesen Effekt unterschlagen und die Rendite zu niedrig ausweisen.

ROI berechnen für unterschiedliche Anlagen

Den ROI berechnen Sie mit dem Tool für fast jede Geldanlage. Bei Aktien und ETFs zählen Kursgewinn und Dividenden zusammen. Bei einer vermieteten Immobilie kommen die Mieteinnahmen zum Verkaufserlös dazu, die laufenden Kosten gehen ab. Selbst eine Investition im eigenen Betrieb lässt sich so bewerten, indem Sie Aufwand und Ertrag sauber gegenüberstellen. Entscheidend ist nur, dass Sie Einsatz und Gewinn vollständig erfassen.

Was Ihre Rendite frisst

Die Bruttorendite sieht oft besser aus als das, was am Ende auf Ihrem Konto landet. Rechnen Sie Ordergebühren beim Kauf und Verkauf mit ein, dazu laufende Depot- oder Fondskosten und die Steuer auf Ihre Kapitalerträge. Auch die Inflation nagt an der Kaufkraft Ihrer Gewinne: Eine Rendite von 5 % bleibt bei 3 % Inflation real nur 2 %. Wie hoch Steuern und Freibeträge bei Ihnen ausfallen, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Das klären Sie am besten mit Ihrer Bank oder Ihrem Steuerberater.

Tipps für eine ehrliche Renditeberechnung

  • Rechnen Sie alle Kaufkosten in den Kapitaleinsatz ein, dann fällt Ihr ROI realistisch aus.

  • Vergleichen Sie Anlagen immer über die jährliche Rendite, nicht über den absoluten Gewinn in Euro.

  • Addieren Sie Dividenden und Ausschüttungen zum Endwert, sonst rechnen Sie sich ärmer.

  • Ziehen Sie die Inflation ab, wenn Sie wissen wollen, was Ihr Gewinn an Kaufkraft wirklich wert ist.

  • Prüfen Sie bei Immobilien auch Instandhaltung und Verwaltung, diese Posten senken die Nettorendite spürbar.

Der Renditerechner liefert eine Orientierung, keine Anlageberatung. Vergangene Renditen sagen nichts über die Zukunft, und jede Geldanlage trägt das Risiko von Verlusten.

Häufige Fragen zur Renditeberechnung

Was ist der Unterschied zwischen ROI und Rendite?

Im Alltag meinen beide dasselbe: das Verhältnis von Gewinn zum eingesetzten Kapital in Prozent. ROI (Return on Investment) stammt aus dem Englischen und ist in der Geschäftswelt verbreitet, Rendite ist der deutsche Begriff. Der Renditerechner gibt Ihnen beides aus.

Wie berechne ich die Rendite pro Jahr?

Sie teilen den Endwert durch den Anfangswert, ziehen aus dem Ergebnis die Wurzel passend zur Anzahl der Jahre und ziehen 1 ab. Das klingt sperrig, deshalb übernimmt der Rechner diesen Schritt für Sie. So sehen Sie auf einen Blick, wie viel Prozent Ihre Anlage im Schnitt pro Jahr gebracht hat.

Welche Rendite ist eine gute Rendite?

Das hängt von der Anlageklasse ab. Breit gestreute Aktien-ETFs haben langfristig im Schnitt rund 6 bis 8 % pro Jahr erzielt, Tagesgeld liegt deutlich darunter. Höhere Renditen gehen fast immer mit höherem Risiko einher.

Kann ich auch eine negative Rendite berechnen?

Ja. Liegt der Endwert unter Ihrem Einsatz, weist der Rechner eine negative Rendite aus, also einen Verlust. Das ist nützlich, um zu sehen, wie weit eine Anlage ins Minus gerutscht ist.

Berücksichtigt der Renditerechner Steuern?

Nein, der Rechner arbeitet mit den Werten, die Sie eingeben. Wenn Sie Ihre Nettorendite sehen wollen, ziehen Sie Steuern und Gebühren vorab vom Gewinn ab. Wie viel Steuer anfällt, richtet sich nach Ihrer persönlichen Situation.

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