ETCs (eng. Exchange Traded Commodities) sind börsengehandelte Wertpapiere, die die Wertentwicklung von Rohstoffen nachbilden. Rechtlich gesehen handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen ohne Laufzeitbegrenzung - keine Investmentfonds wie ETFs. Seit 2006 können Anleger in Deutschland ETCs kaufen, hauptsächlich über Xetra, die Börse Frankfurt, Stuttgart und München.
Warum sind ETCs überhaupt notwendig? Die EU-Richtlinie UCITS verbietet ETFs auf einzelne Rohstoffe. ETFs müssen diversifiziert sein und dürfen keine physischen Rohstoffe halten. Für Privatanleger, die in einzelne Rohstoffe wie Gold oder Öl investieren möchten, sind ETCs deshalb die einzige praktikable Anlageoption.
Die Funktionsweise ist simpel: Sie kaufen ein Wertpapier, das den Preis des jeweiligen Rohstoffs 1:1 abbildet, ohne den Rohstoff physisch lagern zu müssen, was Ihnen als Investor verschiedene Vorteile verschafft.

