Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Wie viel Haus kann ich mir leisten? Berechnen Sie aus Einkommen, Eigenkapital und Zins Ihr realistisches Hauskauf-Budget in wenigen Sekunden.

2.380 € monatliches Budget376.542 € Darlehen
436.542 €Leistbarer Immobilienpreis
Monatliche Rate: 2.380 € | Schulden-Einkommens-Verhältnis bei diesem Budget: 36%

Zinssensitivität

Was das gleiche monatliche Budget bei verschiedenen Zinssätzen kauft

Szenarien

Zinssatz (%)Monatliche RateLeistbarer Immobilienpreis
4.5%2.380 €529.720 €
5.5%2.380 €479.170 €
6.5%2.380 €436.542 €
7.5%2.380 €400.382 €
8.5%2.380 €369.528 €

Basierend auf dem Bruttoeinkommen und einer Gesamtschulden-Budgetgrenze (die 36-%-Regel ist eine gängige Richtlinie von Kreditgebern; die Kriterien variieren je nach Kreditgeber und Land). Grundsteuer, Versicherungen und Gebühren sind nicht enthalten.

Was dieser Rechner für Sie klärt

Bevor Sie sich durch Exposés und Besichtigungstermine arbeiten, beantwortet dieser Rechner die eine Frage, an der alles hängt: Wie viel Haus kann ich mir leisten? Sie geben Ihr Einkommen, Ihr Eigenkapital, den Zinssatz und ein paar Eckdaten ein. Der Rechner zeigt Ihnen daraufhin den maximalen Kaufpreis, die mögliche Kreditsumme und die monatliche Rate, die realistisch zu Ihrem Haushalt passen. So gehen Sie mit einer konkreten Zahl in die Suche, statt sich von schönen Bildern leiten zu lassen.

Bruttojahreseinkommen eintragen

Geben Sie das jährliche Bruttoeinkommen Ihres Haushalts an, nicht das monatliche. Bei zwei Verdienern zählen Sie beide Einkommen zusammen.

Monatliche Verbindlichkeiten angeben

Tragen Sie ein, was Sie jeden Monat bereits für laufende Kredite, Leasingraten oder Unterhalt zahlen. Diese Summe reduziert das, was für die Finanzierung übrig bleibt.

Eigenkapital eingeben

Hier kommt Ihr verfügbares Eigenkapital als Betrag in Euro hinein, also Erspartes, das Sie in den Kauf stecken. Der Rechner rechnet diesen Betrag direkt auf den Kaufpreis an.

Sollzins setzen

Tragen Sie den Zinssatz ein, den Sie für die Finanzierung erwarten, zum Beispiel 4,0 %. Den aktuellen Wert finden Sie in Konditionsübersichten oder bei Ihrer Bank.

Laufzeit wählen

Bestimmen Sie die Laufzeit in Jahren, über die der Kredit getilgt wird. Eine längere Laufzeit senkt die Monatsrate, erhöht aber die gezahlten Zinsen.

Budgetgrenze festlegen

Die Budgetgrenze legt fest, welcher Anteil Ihres Einkommens höchstens in Schulden fließen soll, zum Beispiel 36 %. Das ist ein Richtwert, den Sie selbst wählen, keine Vorgabe der Bank.

So rechnet der Rechner

Der Rechner arbeitet in klaren Schritten. Zuerst teilt er Ihr Bruttojahreseinkommen durch zwölf und kennt damit Ihr Monatseinkommen. Davon nimmt er den Anteil, den Sie als Budgetgrenze gesetzt haben, und zieht Ihre monatlichen Verbindlichkeiten ab. Übrig bleibt die maximale Monatsrate. Aus dieser Rate, dem Sollzins und der Laufzeit ergibt sich über die Annuitätenformel der höchstmögliche Kreditbetrag. Rechnen Sie Ihr Eigenkapital dazu, steht der Kaufpreis, den Sie sich leisten können.

Ein Beispiel. Ihr Haushalt verdient 80.000 € brutto im Jahr, das sind 6.666,67 € im Monat. Bei einer Budgetgrenze von 36 % stehen 2.400 € für Schulden zur Verfügung. Sie zahlen bereits 300 € für einen laufenden Kredit, also bleiben 2.100 € als maximale Monatsrate. Bei 4,0 % Sollzins und 30 Jahren Laufzeit trägt diese Rate einen Kredit von rund 440.000 €. Mit 50.000 € Eigenkapital landen Sie bei einem Kaufpreis von etwa 490.000 €.

Warum der Zinssatz so viel ausmacht

Schon ein kleiner Sprung beim Zins verschiebt Ihr Budget kräftig. Bleiben wir beim Beispiel: Ein Prozentpunkt mehr, also 5,0 % statt 4,0 %, und aus 440.000 € möglichem Kredit werden bei sonst gleichen Zahlen nur noch rund 391.000 €. Ihr Kaufpreis sinkt damit um fast 50.000 €, ohne dass sich an Ihrem Einkommen irgendetwas geändert hätte. Genau deshalb zeigt Ihnen der Rechner zusätzlich mehrere Zins-Szenarien nebeneinander. Sie sehen auf einen Blick, wie sich Kaufpreis und Rate verändern, wenn die Zinsen steigen oder fallen, und können Ihr Budget mit etwas Abstand zur obersten Grenze planen.

Diese Kosten gehören noch dazu

Der Kaufpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Auf ihn kommen die Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten und in vielen Fällen eine Maklerprovision. Je nach Bundesland summieren sie sich auf rund 10 bis 15 % des Kaufpreises, und Banken finanzieren sie meist nicht mit. Planen Sie diesen Betrag aus Ihrem Eigenkapital ein, denn der Rechner rechnet das Eigenkapital sonst voll auf den Preis an. Nach dem Einzug warten weitere laufende Posten: Grundsteuer, Gebäudeversicherung und Rücklagen für Instandhaltung. Wer diese Posten von Anfang an mitdenkt, erlebt später keine böse Überraschung auf dem Kontoauszug.

Tipps für ein realistisches Budget

  • Nebenkosten separat reservieren: Legen Sie genug Eigenkapital für Grunderwerbsteuer, Notar und Makler zurück, bevor Sie den Rest auf den Kaufpreis anrechnen.

  • Budgetgrenze konservativ wählen: Eine Rate, die sich auf dem Papier knapp ausgeht, fühlt sich im Alltag schnell eng an. Lassen Sie Luft für Urlaub, Auto und Unerwartetes.

  • Puffer für die Anschlussfinanzierung: Endet die Zinsbindung vor der vollen Tilgung, kann der Zins beim nächsten Mal höher liegen. Rechnen Sie ein Szenario mit höherem Zins durch.

  • Laufende Kosten einplanen: Grundsteuer, Versicherung und Rücklagen für Reparaturen gehören ins Monatsbudget, nicht nur die Kreditrate.

  • Mehrere Varianten durchspielen: Ändern Sie Eigenkapital, Laufzeit und Zins und schauen Sie, wie der Kaufpreis reagiert, bevor Sie sich festlegen.

Dieser Rechner liefert eine Orientierung, keine Finanzierungszusage. Banken bewerten Ihren Antrag nach eigenen Kriterien, etwa Bonität, Beleihungswert der Immobilie und Sicherheit Ihres Einkommens. Lassen Sie sich Ihr persönliches Budget vor dem Kauf von Ihrer Bank oder einem unabhängigen Berater bestätigen.

Häufige Fragen

Wie viel Haus kann ich mir mit meinem Einkommen leisten?

Das hängt nicht allein vom Einkommen ab, sondern auch von Eigenkapital, Zins, Laufzeit und Ihren bestehenden Verbindlichkeiten. Der Rechner kombiniert diese Werte und nennt Ihnen einen konkreten maximalen Kaufpreis. Als grobe Orientierung gilt, dass die monatliche Rate komfortabel zu Ihrem Haushalt passen sollte und nicht jeden Euro ausreizt.

Welcher Anteil des Einkommens sollte in die Rate fließen?

Im Rechner legen Sie das über die Budgetgrenze selbst fest, viele setzen sie bei etwa 35 bis 40 %. Wichtig ist, dass die Rate auch dann tragbar bleibt, wenn unerwartete Ausgaben kommen oder ein Einkommen wegfällt. Wählen Sie die Grenze lieber etwas niedriger, dann haben Sie im Alltag mehr Spielraum.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für einen Hauskauf?

Eine feste Pflicht gibt es nicht, doch die meisten Banken erwarten, dass Sie zumindest die Kaufnebenkosten aus eigener Tasche zahlen. Diese liegen je nach Bundesland bei rund 10 bis 15 % des Kaufpreises. Mehr Eigenkapital senkt die Kreditsumme, die Rate und oft auch den Zinssatz.

Sind die Kaufnebenkosten im Ergebnis enthalten?

Nein. Der Rechner zeigt den Kaufpreis, den Sie über Kredit und Eigenkapital stemmen können. Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision kommen zusätzlich obendrauf. Reservieren Sie dafür einen Teil Ihres Eigenkapitals, sonst fällt Ihr tatsächliches Budget kleiner aus als das angezeigte Ergebnis.

Wie stark beeinflusst der Zins mein Budget?

Stärker, als die meisten erwarten. Schon ein Prozentpunkt mehr kann Ihren möglichen Kaufpreis um mehrere Zehntausend Euro drücken. Der Rechner stellt Ihnen deshalb mehrere Zins-Szenarien nebeneinander, damit Sie sehen, wie empfindlich Ihr Budget auf Zinsänderungen reagiert.

Top-Kreditgeber vergleichen

ab 0.68% effektiver Jahreszins

26 Optionen

Kostenlos · Keine Auswirkung auf die Bonität

Meinen Zinssatz sehen

Top-Kreditgeber vergleichen

ab 0.68% effektiver Jahreszins

26 Optionen

Kostenlos · Keine Auswirkung auf die Bonität

Meinen Zinssatz sehen
Brauchen Sie Hilfe?