Dividendenrechner

Mit dem Dividendenrechner berechnen Sie Dividenden, Rendite und Depotwert über mehrere Jahre. Vergleichen Sie Wiederanlage und Auszahlung in Sekunden.

34.000 € Gesamtinvestition101.524 € Portfoliowert
2.787 €Dividendeneinkommen im Jahr 20
Dividenden insgesamt: 25.321 € | Rendite auf Einstandskurs: 8.2%

Einkommensdiagramm

Voraussichtliches jährliches Dividendeneinkommen

Jährliche Aufschlüsselung

JahrDividendeneinkommenDividenden insgesamtPortfoliowert
1300 €300 €12.000 €
2360 €660 €14.160 €
3425 €1.085 €16.493 €
4495 €1.580 €19.012 €
5570 €2.150 €21.733 €
6652 €2.802 €24.672 €
7740 €3.542 €27.846 €
8835 €4.377 €31.273 €
9938 €5.316 €34.975 €
101.049 €6.365 €38.973 €
111.169 €7.534 €43.291 €
121.299 €8.833 €47.954 €
131.439 €10.271 €52.991 €
141.590 €11.861 €58.430 €
151.753 €13.614 €64.304 €
161.929 €15.543 €70.649 €
172.119 €17.663 €77.500 €
182.325 €19.988 €84.900 €
192.547 €22.535 €92.893 €
202.787 €25.321 €101.524 €

Jahresmodell: Dividenden werden auf den Wert zu Jahresbeginn gezahlt, Einzahlungen erfolgen am Jahresende. Steuern auf Dividenden sind nicht berücksichtigt und unterscheiden sich je nach Land. Prognosen sind Schätzungen, keine Garantien.

Was der Dividendenrechner für Sie macht

Sie wollen wissen, was ein Aktiendepot über die Jahre an Dividenden abwirft? Der Dividendenrechner zeigt es Ihnen. Sie geben Startkapital, monatliche Sparrate, erwartete Dividendenrendite und Laufzeit ein, und das Tool rechnet Jahr für Jahr durch, wie viel Dividende fließt und wie Depotwert und Rendite mitwachsen.

Zwei Wege stehen zur Wahl. Legen Sie die Ausschüttungen wieder an, kauft jede Dividende neue Anteile, die im nächsten Jahr selbst ausschütten. Oder Sie lassen sich die Beträge auszahlen und sehen, welches passive Einkommen zusammenkommt.

Startkapital eingeben

Tragen Sie ein, womit Sie starten, etwa 10.000 €. Diese Summe bringt vom ersten Tag an Dividende.

Monatliche Sparrate festlegen

Legen Sie fest, wie viel Sie jeden Monat zusätzlich investieren. Auch 0 € sind erlaubt, wenn Sie nur einen bestehenden Bestand betrachten wollen.

Dividendenrendite eintragen

Geben Sie die erwartete Rendite in Prozent an, zum Beispiel 3,5 %. Bei einem breiten ETF liegen oft 2 bis 4 % drin, einzelne Dividendenaktien zahlen mehr.

Dividendenwachstum angeben

Schätzen Sie, um wie viel die Ausschüttung pro Jahr steigt. Viele solide Unternehmen erhöhen ihre Dividende um 3 bis 6 % jährlich.

Kurswachstum angeben

Tragen Sie ein, wie stark der Aktienkurs pro Jahr zulegen soll. Damit wächst der Depotwert über die reine Dividende hinaus.

Laufzeit wählen

Stellen Sie die Anlagedauer in Jahren ein. Beim Zinseszins macht jedes zusätzliche Jahr einen spürbaren Unterschied.

Modus wählen

Entscheiden Sie zwischen Wiederanlage und Auszahlung. Tabelle und Chart darunter passen sich sofort an.

So rechnet der Dividendenrechner

Die Grundformel ist schlicht: Dividende = Kapital × Dividendenrendite. Bei 10.000 € und 3,5 % sind das 350 € im ersten Jahr. Spannend wird es durch die Hebel, die Jahr für Jahr ineinandergreifen. Ihre Sparrate vergrößert das Kapital, das ausschüttet. Das Dividendenwachstum legt obendrauf: Steigt die Ausschüttung um 5 % pro Jahr, zahlt dieselbe Aktie nach 15 Jahren gut das Doppelte. Und wenn Sie wieder anlegen, kaufen die Dividenden neue Anteile, die im Folgejahr selbst mitverdienen. Im Auszahlmodus fällt dieser letzte Hebel weg, dafür haben Sie das Geld sofort in der Hand.

Ein Beispiel. Sie starten mit 10.000 €, sparen 200 € im Monat, rechnen mit 3,5 % Dividendenrendite, 5 % Dividendenwachstum und 4 % Kurswachstum über 20 Jahre und legen alles wieder an. Im ersten Jahr fließen rund 350 € Dividende. Weil Kapital, Ausschüttung und Anteilszahl gemeinsam wachsen, liegt die Dividende im letzten Jahr ein Vielfaches höher, und Ihre Rendite auf das ursprünglich eingesetzte Kapital (Yield-on-Cost) klettert deutlich über die anfänglichen 3,5 %. Die Jahrestabelle listet jeden Schritt auf, der Chart macht die Kurve sichtbar.

Wiederanlage oder Auszahlung?

Der Modus entscheidet, wohin Ihre Dividenden fließen. Wiederanlage (DRIP) steckt jede Ausschüttung zurück ins Depot. Das Kapital wächst schneller, weil neue Anteile wieder ausschütten, und der Effekt verstärkt sich mit jedem Jahr. Dieser Weg passt, solange Sie das Geld nicht brauchen und auf den Vermögensaufbau setzen.

Auszahlung überweist die Dividenden auf Ihr Konto. Das Depot wächst dann nur über Sparrate und Kursgewinne, dafür haben Sie ein regelmäßiges Einkommen. Wer in oder kurz vor der Rente steht, fährt damit oft besser. Stellen Sie beide Varianten im Rechner gegenüber, bevor Sie sich festlegen.

Rendite, Wachstum und Yield-on-Cost

Im Ergebnis tauchen Begriffe auf, die leicht durcheinandergehen. Die Dividendenrendite misst die Ausschüttung im Verhältnis zum heutigen Kurs. Das Dividendenwachstum sagt, um wie viel diese Ausschüttung pro Jahr steigt. Der Yield-on-Cost setzt die Dividende ins Verhältnis zu dem, was Sie damals bezahlt haben.

Genau dieser letzte Wert macht Dividendenstrategien auf lange Sicht reizvoll. Kaufen Sie heute mit 3,5 % Rendite und wächst die Dividende stetig, kann Ihr Yield-on-Cost nach zwanzig Jahren im zweistelligen Bereich liegen, obwohl die offizielle Rendite der Aktie unverändert bei 3 bis 4 % steht. Diesen Sprung weist der Rechner am Ende der Laufzeit aus.

Was die Realität noch mitbringt

Der Rechner arbeitet mit Ihren Annahmen, nicht mit der Steuerlast. In Deutschland werden Kapitalerträge grundsätzlich besteuert, ein Sparerpauschbetrag bleibt aber frei. Die genauen Sätze und Freibeträge ändern sich von Zeit zu Zeit, prüfen Sie den aktuellen Stand bei Ihrer Bank oder im Steuerbescheid. Für eine ehrliche Netto-Schätzung ziehen Sie also etwas von den angezeigten Beträgen ab.

Auch die Rendite ist keine Garantie. Unternehmen kürzen Dividenden, wenn die Geschäfte schlecht laufen, und Kurse schwanken nach oben wie nach unten. Depot- und Ordergebühren nagen ebenfalls am Ergebnis. Halten Sie Ihre Annahmen lieber vorsichtig, dann erleben Sie seltener böse Überraschungen.

Tipps für realistische Ergebnisse

  • Nutzen Sie eine vorsichtige Dividendenrendite. Wer mit 8 % rechnet, jagt oft Aktien hinterher, die ihre Ausschüttung nicht lange halten.

  • Spielen Sie beide Modi durch. Der Vergleich von Wiederanlage und Auszahlung zeigt schwarz auf weiß, was Geduld beim Zinseszins bringt.

  • Verlängern Sie die Laufzeit testweise um fünf Jahre. Sie sehen sofort, wie stark die letzten Jahre das Ergebnis tragen.

  • Achten Sie auf das Dividendenwachstum, nicht nur auf die heutige Höhe. Eine Aktie mit 2,5 % Rendite und stetigem Wachstum schlägt langfristig oft den 6-Prozent-Zahler ohne Steigerung.

  • Passen Sie die Sparrate an, wenn sich Ihr Einkommen ändert. Schon 50 € mehr im Monat verschieben das Endergebnis spürbar.

Der Dividendenrechner liefert eine Projektion auf Basis Ihrer Eingaben, keine Anlageberatung und keine garantierte Vorhersage. Reale Renditen, Dividenden und Kurse weichen ab. Nutzen Sie das Ergebnis als Orientierung, nicht als Versprechen.

Häufige Fragen zum Dividendenrechner

Wie kann ich die Dividendenrendite berechnen?

Die Dividendenrendite ergibt sich aus der jährlichen Dividende geteilt durch den Kurs, mal 100. Zahlt eine Aktie 2 € bei einem Kurs von 50 €, sind das 4 %. Der Rechner nimmt Ihnen die Umrechnung über die Laufzeit ab, sobald Sie Kapital und Rendite eingeben.

Was bringt die Wiederanlage der Dividenden?

Reinvestierte Dividenden kaufen neue Anteile, die im nächsten Jahr selbst ausschütten. Über lange Zeiträume entsteht so ein Schneeballeffekt, der Depotwert und Jahreseinkommen schneller wachsen lässt als die reine Auszahlung. Im Rechner sehen Sie den Unterschied, indem Sie zwischen beiden Modi wechseln.

Berücksichtigt der Rechner Steuern?

Nein. Das Tool zeigt die Bruttobeträge vor Steuern. In Deutschland fällt auf Kapitalerträge in der Regel Abgeltungsteuer an, ein Sparerpauschbetrag bleibt aber frei. Ziehen Sie für eine Netto-Schätzung die aktuelle Steuerlast selbst ab oder fragen Sie Ihre Bank.

Welche Dividendenrendite sollte ich eintragen?

Das hängt von Ihrer Anlage ab. Breite Aktien-ETFs liefern oft 2 bis 4 %, einzelne Dividendenwerte zahlen mehr, tragen dafür aber mehr Risiko. Orientieren Sie sich an den realen Werten Ihrer Wunschanlage und runden Sie eher nach unten.

Was bedeutet Yield-on-Cost?

Yield-on-Cost ist Ihre Dividende im Verhältnis zum ursprünglich eingesetzten Kapital, nicht zum aktuellen Kurs. Steigt die Ausschüttung über die Jahre, kann dieser Wert weit über der anfänglichen Rendite liegen. Der Rechner weist ihn am Ende der Laufzeit aus.

Kann ich auch ohne monatliche Sparrate rechnen?

Ja. Tragen Sie bei der Sparrate einfach 0 € ein, dann projiziert der Rechner allein Ihr Startkapital. So sehen Sie, was ein bestehendes Depot ohne weitere Einzahlungen über die Jahre abwirft.

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