Geld ins Ausland überweisen: Anbieter, Kosten und Tipps

Verfasst von Ivan Bevanda

- 17. März 2026

Wir folgen unserer
Geprüft von Sven Wilke

Sie möchten Geld ins Ausland senden, ohne unnötig hohe Gebühren zu zahlen? Während Banken bei außereuropäischen Überweisungen bis zu 5% verlangen, bie...

  • Top-Anbieter für günstige Auslandsüberweisungen im Vergleich - Bis zu 90% günstiger als Ihre Bank
  • Transparente Gebühren und Wechselkurse - Alle Kosten sofort sichtbar
  • Meldepflicht, Dauer und SEPA erklärt - Alles Wichtige auf einen Blick
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Girokonto ohne SCHUFA

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Girokonto ohne SCHUFA

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Girokonto ohne SCHUFA

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Mindestalter18
DebitkarteJa
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Girokonto ohne SCHUFA

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Geprüft von 22 Menschen

Obwohl wir unser Bestes geben, um die Daten aktuell zu halten, können wir die vollständige Genauigkeit auf täglicher Basis nicht garantieren

Egal ob Sie Geld ins Ausland überweisen oder Geld aus dem Ausland überwiesen bekommen, wollen sowohl der Sender als auch der Empfänger die Kosten der Auslandsüberweisung möglichst gering halten.

Bei der Berechnung der Überweisungskosten spielt das Land des Empfängers die ausschlaggebende Rolle: Eine EU-Überweisung bzw. SEPA-Überweisung wird in der Regel kostenlos abgewickelt, während zum Beispiel bei einer Überweisung in die USA eine Reihe anderer Kosten zu beachten ist. 

Geldtransfer ins Ausland : Das Wichtigste im Überblick

  • Mithilfe des sogenannten SEPA-Verfahrens können deutsche Staatsbürger sowie Bürger 35 anderer Mitgliedsstaaten des SEPA-Raums in der Regel kostenlos Geld aneinander versenden.

  • Bei außereuropäischen Überweisungen wie beispielsweise in die USA fallen allerdings zusätzliche Gebühren an, die je nach Anbieter höher oder niedriger ausfallen können.

  • Eine internationale Überweisung können Sie problemlos direkt bei Ihrer Hausbank tätigen, wobei alternative Überweisungsmöglichkeiten in Form von Neobanken sowie Online-Zahlungsdiensten in Deutschland immer mehr an Popularität gewinnen.

So funktioniert eine Auslandsüberweisung

Als Auslandsüberweisungen werden diejenigen Überweisungen bezeichnet, bei denen Geld aus Deutschland ins Ausland bzw. aus dem Ausland nach Deutschland überwiesen wird.

Während bei EU-Überweisungen bereits seit Jahren hinsichtlich Geldüberweisungen bei meisten Fragen einheitliche Regelungen gelten, gibt es beim Geldtransfer ins außereuropäische Ausland immer noch viele Unklarheiten.

Somit können die Kosten einer Überweisung ins Ausland je nach Anbieter und Zielland stark voneinander abweichen. Aus diesem Grund sind viele Deutsche immer noch skeptisch, was internationale Überweisungen angeht.

Deshalb begeben sich die meisten davon, bevor Sie überhaupt Geld ins Ausland überweisen, auf die Suche nach einem ausführlichen Vergleich der kostengünstigsten Finanzdienstleister.

Vor allem wenn Sie höhere Geldsummen ins Ausland senden, ist ein Vergleich geboten, da bei größeren Summen dementsprechend auch höhere Kosten anfallen können.

Bevor aber auf die 2 Arten von Auslandsüberweisungen eingegangen wird, werden erstmal in Kürze die 3 wichtigsten Merkmale erläutert, die bei jeder Auslandsüberweisung besonders zu beachten sind.

Meldepflicht bei Geldüberweisungen ins Ausland

Gemäß der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) in Verbindung mit dem Außenwirtschaftsgesetz (AWG) gilt seit dem 1. Januar 2025 bei allen Auslandsüberweisungen, die eine Summe von 50.000 Euro überschreiten, eine Meldepflicht bei der Deutschen Bundesbank.

Die Meldeschwelle wurde von zuvor 12.500 Euro auf 50.000 Euro angehoben. Die Meldung muss bis zum 7. Werktag des Folgemonats online bei der Bundesbank erfolgen.

Es gibt allerdings wenige Ausnahmen, die nicht gemeldet werden müssen:

  • Kredite und Einlagen mit einer maximalen Laufzeit von 12 Monaten

  • Einfuhrabgaben

  • Ausfuhrzahlungen

Diese Meldepflicht für Auslandsüberweisungen gilt im selben Maße für eingehende Zahlungen sowie ausgehende Zahlungen. Dies bedeutet, dass deutsche Staatsbürger dazu verpflichtet sind, sowohl (1) wenn Sie Geld ins Ausland überweisen als auch (2) wenn Sie Geld aus dem Ausland überwiesen bekommen, dies bei der Bundesbank bekanntzugeben.

Seit 2025 fallen auch Kryptowert-Übertragungen unter die Meldepflicht der AWV.

Wer die Meldepflicht bei einer Auslandsüberweisung, die die Höchstgrenze von 50.000 Euro überschreitet, nicht beachtet, der riskiert ein hohes Bußgeld von bis zu 30.000 Euro.

Gebühren bei Auslandsüberweisungen

Finanzinstitute und -dienstleister sind meist kreativ, wenn es darum geht, Gebühren zu verrechnen. Es werden häufig neue Gebühren erfunden, wo Banken zusätzlich Geld von ihren Kunden verlangen möchten. Eine Auslandsüberweisung stellt hier keine Ausnahme dar.

Wenn Sie Geld ins Ausland überweisen möchten, können Sie je nach Zielland und Anbieter mit folgenden Gebühren bzw. Kosten rechnen:

​1. Überweisungsgebühren

Hierbei handelt es sich um Abwicklungsgebühren, die in der Regel einen bestimmten Prozentsatz der Überweisungssumme betragen. Grundsätzlich fallen solche Gebühren nur bei Überweisungen außerhalb der EU bzw. des EWR an.

​2. Wechselkurs

Da jedes Kreditinstitut selbst die eigenen Wechselkurse bestimmen kann, können sie dementsprechend stärker voneinander abweichen.

Bei der Bestimmung wird der offizielle Devisenkurs herangezogen und ein eigener Kursaufschlag hinzugerechnet. Schon kleine Differenzen können Ihnen mehrere Euro bei Ihrer Auslandsüberweisung sparen.

​3. Währungswechselkosten

Sie müssen nicht nur den Wechselkurs der Bank beachten, sondern auch die Gebühren, die eine Bank für den Wechsel erhebt. Diese Gebühren können sowohl beim inneneuropäischen als auch außeneuropäischen Geldtransfer anfallen. Auch bei einer EU-Überweisung, bei der sich das Zielland nicht im Euro-Währungsgebiet befindet, muss mit Wechselgebühren gerechnet werden.

​4. Eilzuschlag

Diese Gebühren fallen ausschließlich dann an, wenn Sie das Geld schnell ins Ausland überweisen müssen bzw. wenn Sie einen Antrag auf eine Eilüberweisung stellen.

Wie hoch die Kosten und wie schnell solche internationale Überweisungen abgewickelt werden, ist anbieterabhängig.

​5. SWIFT-Gebühren

Diese Gebühren fallen ausschließlich bei außeneuropäischen Geldüberweisungen ins Ausland an.

Hierbei handelt es sich üblicherweise um Festgebühren, die sich je nach Anbieter, Land der Empfängerbank sowie Höhe des Geldbetrags zwischen 10 und 50 Euro belaufen.

Entgeltregelung: Kostenübernahme bei Überweisungen ins Ausland

Was vor allem dann ins Spiel kommt, wenn Sie eine Überweisung in die USA oder andere Nicht-SEPA-Länder tätigen, ist die sogenannte Kostenübernahme.

Grundsätzlich gibt es bei Auslandsüberweisungen in Drittstaaten bzw. außerhalb der EU 3 Möglichkeiten der Kostenübernahme:

  • OUR (eng. Our Customer Charged) - Alle entstandene Kosten übernimmt der Überweisende. Der Empfänger erhält den vollen Überweisungsbetrag.

  • BEN (eng. Beneficiary Pays Costs) - Alle entstandene Kosten übernimmt der Empfänger. Der Empfänger erhält den Überweisungsbetrag abzüglich der Kosten.

  • SHARE - Die Kosten werden zwischen dem Überweisenden und dem Empfänger geteilt. Jeder zahlt der eigenen Bank die Überweisungskosten. Die SHARE-Überweisung ist im §675 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) schriftlich festgehalten und zählt als Standard, sofern sowohl der Überweisende als auch der Empfänger im Europäischen Wirtschaftsraum ansässig sind.

Welche Entgeltoption gilt als die sicherste?

  • Falls Sie beispielsweise Ihrem Sohn Geld ins Ausland schicken wollen und es von großer Wichtigkeit ist, dass genau die überwiesene Geldsumme im Konto landet, dann ist die OUR-Option die beste bzw. die sicherste.

  • Da bei der OUR-Überweisung die entstandenen Gebühren bereits im Voraus beglichen werden, muss sich der Empfänger um keinerlei Kosten Sorgen machen. 

  • Das ist bei den restlichen 2 Optionen nicht der Fall, da die Kosten in der Regel vorab unbekannt sind, sodass eine große Gefahr besteht, dass die Kosten hierbei höher ausfallen als bei einer OUR-Überweisung.

Überweisungsdauer beim Geldtransfer ins Ausland

Bei Auslandsüberweisungen sollten Sie hinsichtlich Dauer einer Überweisung ins Ausland bzw. einer Überweisung aus dem Ausland folgende Punkte beachten:

  • Am Wochenende werden meist keine Überweisungen verarbeitet.

  • Des Weiteren hängt die Überweisungsdauer auch vom Zielland, der Fremdwährung sowie der Empfängerbank ab.

Diese Arten von Geldüberweisungen ins Ausland gibt es

Auslandsüberweisungen werden aufgrund der Überweisungskomplexität und den dabei anfallenden Gebühren in 2 Kategorien eingeteilt:

  • Auslandsüberweisung innerhalb der EU und des EWR (SEPA-Überweisung, EU-Überweisung, IBAN-Auslandsüberweisung)

  • Auslandsüberweisung außerhalb der EU und des EWR (SWIFT-Überweisung, ABA-Überweisung usw.)

Auslandüberweisung innerhalb der EU und des EWR

KostenWechselkursgebührenÜberweisungsdauer
Kostenlos (Euro-Zahlungen)Keine (Euro-Zahlungen)1 Tag (normale SEPA-Überweisung); wenige Sekunden (Echtzeit-Überweisung)

Um Überweisungen ins europäische Ausland tätigen bzw. aus dem europäischen Ausland empfangen zu können, benötigen sowohl der Sender als auch der Empfänger ein Konto innerhalb der EU oder des EWR.

Seit der Einführung des SEPA-Verfahrens (eng. Single Euro Payments Area) gibt es zwischen inländischen und ausländischen Überweisungen in Euro grundsätzlich keinen Kostenunterschied mehr.

Eine SEPA-Überweisung ist seit 2006 für alle Bürger der Mitgliedstaaten des SEPA-Raums kostenlos und dauert in der Regel 1 Werktag.

Welche Angaben werden für eine SEPA-Überweisung ins Ausland benötigt?

  • Name des Empfängers

  • IBAN (eng. International Bank Account Number) - Standardisierte internationale Bankkontonummer eines Girokontos. In Deutschland besteht die IBAN aus insgesamt 22 Stellen.

  • BIC (eng. Business Identifier Code)- Standardisierte internationale Nummer zur Identifikation von Kreditinstituten. Der BIC besteht entweder aus 8 oder 11 Stellen.

Hierbei muss hervorgehoben werden, dass SEPA-Zahlungen ausschließlich in Euro abgewickelt werden können, sodass bei Zahlungen in anderen europäischen Währungen immer noch ein Bedarf an klassischen Auslandsüberweisungen besteht:

  • Ein internationaler Geldtransfer in Euro wird, falls das Zielland kein Mitglied des Euro-Währungsgebiets ist, von der Empfängerbank direkt in die andere Währung umgetauscht.

  • Wenn Sie innerhalb der EU Geld auf ein Konto transferieren, welches in einer Fremdwährung geführt wird, darf das demzufolge auch nicht mehr kosten als eine Überweisung innerhalb Deutschlands. Dennoch sollen hier Kursdifferenzen beachtet werden.

  • Zu SEPA-Ländern, die nicht den Euro verwenden, gehören: Bulgarien (BGN), Dänemark (DKK), Island (ISK), Liechtenstein (CHF), Norwegen (NOK), Polen (PLN), Rumänien (RON), Schweden (SEK), Schweiz (CHF), Tschechien (CZK), Ungarn (HUF).

Verbraucher, die innerhalb des SEPA-Gebiets Geld senden möchten, haben 3 verschiedene Möglichkeiten, eine internationale Geldüberweisung zu tätigen:

  • Online-Banking 

  • Überweisungsformular

  • SB-Überweisungsformular

Echtzeitüberweisung: Geld in Sekunden ins Ausland senden

Als Fortentwicklung des klassischen SEPA-Verfahrens gilt die sogenannte Echtzeitüberweisung (SEPA Instant Payment), die mittlerweile bei allen Banken im Euroraum verfügbar ist.

Seit Oktober 2025 sind alle Banken in der EU und dem EWR verpflichtet, Echtzeitüberweisungen in Euro sowohl zu empfangen als auch zu versenden. Die Überweisung wird dabei in wenigen Sekunden abgewickelt.

Besonders wichtig: Echtzeitüberweisungen dürfen seit Januar 2025 nicht mehr kosten als herkömmliche SEPA-Überweisungen. Der frühere Eilzuschlag entfällt damit bei SEPA-Echtzeitüberweisungen.

Zusätzlich müssen Banken seit Oktober 2025 einen Empfängerabgleich durchführen, bei dem der Name des Empfängers mit dem Kontoinhaber abgeglichen wird. Das schützt vor fehlerhaften Überweisungen und Betrug.

Auslandsüberweisung außerhalb der EU und des EWR

KostenWechselkursgebührenÜberweisungsdauer
Anbieter- und ziellandabhängigJa2-14 Tage

Während Sie bei SEPA-Überweisungen mittlerweile einfach und meistens auch kostenlos Geld ins Ausland überweisen können, sieht die Situation bei Auslandsüberweisungen außerhalb des SEPA-Gebiets deutlich komplizierter aus.

Es existieren keine einheitlichen Regelungen, sodass es wichtig ist, sich ausführlich über die Bedingungen im Zielland zu erkundigen, um potenziellen Unannehmlichkeiten rechtzeitig vorzubeugen. 

Diese Auslandsüberweisungen erfolgen über Zahlungsaufträge im Außenwirtschaftsverkehr, für die im Gegensatz zu einer EU-Überweisung mehr Informationen benötigt werden.

Falls Sie beispielsweise eine Überweisung in die USA tätigen, werden sie nicht nur den US-amerikanischen IBAN-Äquivalent ( ABA-Nummer) benötigen sondern auch die Adresse des Empfängers sowie die Adresse der Empfängerbank.

Auch was die Durchführungskosten einer Geldüberweisung außerhalb des EWR angeht, können sie sich je nach Zielland und Überweisungssumme auf mehr als 20 % des Gesamtbetrags belaufen.

Warum die Kosten einer Auslandsüberweisung so hoch ausfallen, hat mehrere Gründe:

  • Wechselkurs - Für die Umrechnung von Euro in die Zielwährung verlangt das Kreditinstitut Gebühren für den Devisenkauf. Es kann auch passieren, dass Sie einen schlechteren Wechselkurs erhalten.

  • Überweisungsgebühren - Diese Gebühren können von der überweisenden sowie von der empfangenden Bank erhoben werden. Pauschal lässt sich nicht sagen, wie hoch die Gebühren für eine solche Überweisung ins Ausland werden.

  • Einbezug von Korrespondenzbanken - Für eine solche internationale Überweisung können je nach Zielland auch mehrere Korrespondenzbanken einbezogen werden, die einen Teil der überwiesenen Betrags als Gebühren behalten. Je mehr Banken einbezogen werden, umso höher werden die Gebühren, die sogar bis zu 25 Euro pro Bank betragen können.

Die Überweisungsdauer kann ebenfalls nicht präzise definiert werden:

  • Überweisungen in die USA werden in der Regel innerhalb einer Woche abgewickelt.

  • Bei Geldtransfers nach Australien, Neuseeland oder Japan kann es bis zu 2 Wochen dauern, bis das Geld im Konto der Empfängers landet.

So können Sie Geld ins Ausland überweisen

Falls Sie Geld ins Ausland überweisen möchten, können Sie in Deutschland zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten der Geldüberweisung wählen.

Wir bei Financer.de sind große Fans von innovativen digitalen Lösungen, die uns erlauben Geld günstig und in Rekordzeit ins Ausland zu transferieren.

Deshalb nutzen wir bereits seit mehreren Jahren Finanzdienstleister wie Wise, N26 und Revolut, um unsere Finanzgeschäfte abzuwickeln. Banken sind teuer und oft viel zu langsam, wenn es darum geht, effizient Geld ins Ausland zu überweisen.

Genau hierfür wurden diese alternativen Lösungen konzipiert, die Ihnen helfen, Ihr Geld schneller, kostengünstiger und zum besseren Wechselkurs ins innen- bzw. außeneuropäische Ausland zu senden.

Online Geld ins Ausland schicken: Neobanken & Apps

Geld überweisen mit Wise und N26

Bei Wise (ehemals TransferWise) handelt es sich um eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich günstige Auslandsüberweisungen.

Dieser Online-Geldtransfer-Service mit Sitz in London nutzt den echten Devisenmittelkurs ohne versteckte Aufschläge und gehört damit zu den transparentesten Anbietern auf dem Markt.

Wise ist in über 170 Ländern aktiv und verarbeitet monatlich Milliarden an Transaktionsvolumen. Die Gebühren beginnen bei ab 0,35% des Überweisungsbetrags und variieren je nach Währungspaar. Eine Überweisung von 1.000 Euro in die USA kostet beispielsweise rund 6 Euro an Gebühren.

Die deutsche Neobank N26 arbeitet mit Wise zusammen, sodass innerhalb der N26-App eine speziell entwickelte Form der Wise-Plattform integriert ist.

Bei N26 können Sie zu ähnlichen Gebühren wie direkt bei Wise Geld ins Ausland überweisen. N26 ermöglicht Überweisungen in 38 Länder über die Wise-Integration.

Mit dem Wise-Währungsrechner sehen Sie sofort:

  • Welche Gebühren fallen an?

  • Wie viel Geld erhält der Empfänger tatsächlich?

  • Wie lange wird die Geldüberweisung ins Ausland dauern?

Der Hauptunterschied zwischen N26 und der direkten Wise-App liegt bei der Verfügbarkeit und den Limits.

Bei N26 sind Auslandsüberweisungen auf 38 Zielmärkte begrenzt, während Sie direkt bei Wise in über 70 Währungen Geld senden können. Außerdem bietet Wise höhere Überweisungslimits und eine größere Auswahl an Einzahlungsmethoden.

Geld überweisen mit Revolut

Revolut ist eine britisch-litauische Neobank mit dem Sitz in London, die mit über 50 Millionen Kunden weltweit zu den populärsten digitalen Banken gehört.

  • Bei Revolut hängen die Gebühren für Auslandsüberweisungen von Ihrem Abo-Modell ab. Im Standard-Tarif (kostenlos) können Sie werktags Währungen zum Devisenmittelkurs tauschen, solange Sie Ihr monatliches Limit nicht überschreiten. Darüber hinaus fällt eine Gebühr von 1% an.

  • Bei den kostenpflichtigen Abos Premium, Metal und Ultra entfallen diese Limits. Außerdem bieten diese Tarife unbegrenzten gebührenfreien Währungstausch, auch am Wochenende.

Bei Revolut müssen Sie beachten, dass am Wochenende (Freitag 17 Uhr bis Sonntag 18 Uhr New Yorker Zeit) bei Überweisungen in einer Fremdwährung höhere Gebühren anfallen können. Die Wochenendgebühren variieren je nach Abo:

  • Standard-Abo: 1% Aufschlag am Wochenende auf alle Währungen

  • Plus-Abo: 0,5% Aufschlag am Wochenende

  • Premium, Metal und Ultra: Kein Wochenendaufschlag

Bei Revolut können Sie in insgesamt mehr als 25 verschiedenen Währungen Geld ins Ausland überweisen bzw. Geld aus dem Ausland überwiesen bekommen. 

In der Regel bietet Revolut die wahrscheinlich beste Möglichkeit, um günstige Auslandsüberweisungen zu tätigen.

Die Revolut-App ist äußerst vielfältig, aber gleichzeitig auch intuitiv und dank dem Revolut-Währungsrechner transparent, weshalb Sie eine Auslandsüberweisung einfach und zu rekordniedrigen Kosten auch von zu Hause tätigen können.

Geld überweisen mit Paypal und Atlantic Money

Obwohl PayPal als eine der populärsten Geldtransfer-Plattformen in Deutschland gilt, ist eine internationale Überweisung auf ein Girokonto deutlich teuerer als bei den oben genannten Plattformen. 

Eine Überweisung auf ein anderes Paypal-Konto innerhalb Deutschlands ist in der Regel kostenlos, wobei je nach Zielland trotzdem einige Gebühren anfallen können.

Falls Sie aber direkt auf ein internationales Bankkonto Geld überweisen möchten, geht dies ausschließlich über die von PayPal selbst betriebene Xoom-Plattform.

Mithilfe von Xoom können Sie in 4 unterschiedlichen Währungen (CAD, EUR, GBP, USD,) leicht und innerhalb weniger Minuten Geld ins Auslands überweisen. 

Als eine günstige Option, Geld ins Ausland zu schicken, erweist sich Xoom allerdings nicht. Die Kosten einer Auslandsüberweisung bewegen sich zwischen 1,5 und 3 % der Gesamtsumme.

Somit erweist sich Xoom im Vergleich zu meisten Großbanken als günstiger, ist allerdings deutlich teuer als eine Auslandsüberweisungen bei anderen Online-Plattformen sowie Neobanken .

Dazu trägt auch ein Kursaufschlag (in der Regel 1 bis 2 %) bei, den Xoom auf alle Transaktionen dazurechnet.

Xoom bietet allerdings auch eine Option der Bargeldabhebung, die allerdings noch zusätzliche Kosten bei einer Überweisung ins Ausland mit sich bringt.

Bedingungen von Neobanken & Apps im Überblick

Währungen

AnbieterGebührensystemKursaufschlagDauerBesonderheit
WiseAb 0,35% (variiert nach Währung)0% (Devisenmittelkurs)Minuten bis 2 Tage70+Transparenteste Gebührenstruktur
Revolut0-1% (abhängig vom Abo und Wochentag)0% (werktags)Sekunden bis 5 Tage25+Kostenlos im Premium-Abo
N26 (via Wise)Ab 0,35% (wie Wise)0% (Devisenmittelkurs)1-2 Tage38 LänderDirekt in der N26-App
PayPal (Xoom)1,5-3% (abhängig vom Zielland)1-2%Minuten bis Tage4 WährungenBargeldabholung möglich
Atlantic MoneyFixgebühr von 3 €0% (Devisenmittelkurs)1-2 TageBegrenztGünstig bei großen Beträgen

Auslandsüberweisung bei einer Großbank

Falls Sie aber keine andere Plattform nutzen möchten, um günstig Geld ins Ausland zu überweisen, können Sie jederzeit bei Ihrer Hausbank eine Auslandsüberweisung tätigen.

Im Vergleich zu Fintech-Lösungen, Geld ins Ausland zu schicken, haben Überweisungen bei Großbanken grundsätzlich höhere Überweisungskosten als Folge.

Wie sie bereits selbst erkennen können, ist das Überweisungsverfahren bei Großbanken deutlich komplexer und es existieren unzählige Kosten, die bei einer Überweisung ins Ausland beachtet werden müssen. 

Aus diesem Grund ist ein ausführlicher Vergleich der Überweisungsoptionen erforderlich: schließlich kommt es darauf an, die Kosten einer internationalen Überweisung auf ein Minimum zu senken.

Internationale Überweisungen ohne Konto

Auch im Falle dass der Empfänger selbst über kein Girokonto verfügt, ist es trotzdem möglich Geld ins Ausland zu überweisen.

Obwohl ein Girokonto das Prozedere deutlich erleichtert, ist es weder für den Sender noch den Empfänger zwingend, um eine Überweisung ins Ausland zu tätigen oder zu erhalten.

Bei folgenden Anbietern funktionieren internationale Überweisungen auch ohne Konto:

  • Western Union - Hierbei handelt es sich um einen US-amerikanischen Anbieter von Auslandsüberweisungen. Western Union bietet die eigenen Dienstleistungen in knapp 200 Ländern, womit sich WU in den letzten 150 Jahren als das führende Unternehmen in diesem Bereich etablieren konnte.

  • MoneyGram - MoneyGram gilt nach Western Union als zweitgrößtes Unternehmen im Bereich Geldtransfers ins Ausland. In Deutschland sind in allen größeren Städten MoneyGram-Filialen aufzufinden, die in der Regel von dazu lizenzierten Partnerunternehmen geführt werden.

In der Regel gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, das Geld einzuzahlen: Girokarte, Kreditkarte oder per Bareinzahlung. Die Wahl der Transaktionsart beeinflusst im Übrigen die Kosten sowie die Dauer der Überweisung.

Man muss ebenfalls hervorheben, dass bei solchen Geldüberweisungen die Kosten deutlich höher sind als bei klassischen Überweisungen auf ein Girokonto.

Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie die verschiedenen Anbieter vergleichen, da nicht jedes Unternehmen über Standorte in jedem Land verfügt sowie unterschiedliche Möglichkeiten bietet.

Fazit: Was muss bei Auslandüberweisungen beachtet werden?

Da es sich bei Auslandsüberweisungen um ein ziemlich komplexes Thema handelt, wird alles noch einmal in 3 kurzen Punkten zusammengefasst:

  • Bei einer Auslandsüberweisung spielt grundsätzlich das Land des Empfängers die wichtigste Rolle bei der Bestimmung der Kosten. Während ein internationaler Banktransfer innerhalb der EU bzw. eine internationale Überweisung innerhalb des EWR, die in Euro abgewickelt wird, in der Regel kostenlos durchgeführt wird, können die Kosten bei außereuropäischen Empfangsländern je nach Anbieter bis zu 5-10% der Überweisungssumme betragen. Bei Beträgen über 50.000 Euro gilt zudem eine Meldepflicht bei der Bundesbank.

  • Wenn Sie günstig Geld ins Ausland überweisen möchten, wird geraten, sich über Alternativen zu klassischen Auslandsüberweisungen bei Großbanken zu erkundigen. Während das Gebührensystem bei Großbanken meist intransparent ist und eine Reihe unterschiedlicher Kosten beinhaltet, bieten Ihnen Neobanken und Plattformen wie Revolut, N26 oder Wise die Möglichkeit an, günstig Geld ins Ausland zu überweisen.

  • Auch wenn der Sender oder der Empfänger über kein Girokonto verfügen, sind internationale Überweisungen ohne Konto trotzdem möglich. Unternehmen wie Western Union oder MoneyGram bieten in knapp 200 Ländern eigene Büros an, in denen Bargeldabholungen möglich sind. Diese Möglichkeit der Geldüberweisung ins Ausland ist allerdings mit den höchsten Kosten verbunden.

Häufig gestellte Fragen zur Geldüberweisung ins Ausland

Wie kann man günstig Geld ins Ausland überweisen?

Da Auslandsüberweisungen bei Großbanken in der Regel zu erhöhten Kosten sowie zu langen Überweisungslaufzeiten abgewickelt werden, sind viele Deutsche auf der Suche nach sinnvollen Alternativen. Neobanken wie Revolut oder N26 sowie Geldtransfer-Plattformen wie Wise ermöglichen Ihnen, nicht nur zu deutlich niedrigeren Kosten Geld ins Ausland zu überweisen, sondern auch die Auslandsüberweisung in zahlreichen Fremdwährungen zu tätigen sowie die Überweisungszeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Wise bietet beispielsweise Überweisungen ab 0,35% Gebühr zum echten Devisenmittelkurs an, während Revolut im Standard-Tarif werktags gebührenfreien Währungstausch ermöglicht.

Welche Daten benötigt man für eine Auslandsüberweisung?

Welche Daten für eine Auslandsüberweisung benötigt werden, hängt vom Zielland des Empfängers ab:

Für Überweisungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums bzw. SEPA-Zahlungen werden Sie grundsätzlich nur den Namen des Empfängers sowie die IBAN und den BIC benötigen. Bei Geldüberweisungen ins außereuropäische Ausland werden Sie allerdings zusätzliche Informationen eingeben müssen. Dazu zählen beispielsweise der SWIFT-Code sowie die Adresse des Empfängers oder die Adresse der Empfängerbank.

Wie viel Geld darf man ins Ausland überweisen?

Es existiert keine gesetzlich festgelegte Grenze, die bestimmt, wie viel Geld ins Ausland überwiesen werden darf. Jedes Kreditinstitut kann frei darüber entscheiden, wie hoch die Höchstgrenze für eine Geldüberweisung ins Ausland angesetzt wird. Allerdings muss bei Auslandsüberweisungen über 50.000 Euro (seit Januar 2025, zuvor 12.500 Euro) die sogenannte AWV-Meldepflicht beachtet werden: Sie müssen die Überweisung online bei der Deutschen Bundesbank melden, egal ob es sich um eine eingehende oder ausgehende Auslandsüberweisung handelt.

Wie lange dauert eine Auslandsüberweisung?

Wie lange eine Auslandsüberweisung dauert, hängt vom Zielland und der gewählten Überweisungsmethode ab: SEPA-Überweisungen in Euro werden innerhalb von 1 Werktag abgewickelt. Seit Oktober 2025 müssen alle Banken im Euroraum auch Echtzeitüberweisungen anbieten, die in wenigen Sekunden beim Empfänger ankommen und nicht mehr kosten dürfen als normale SEPA-Überweisungen. Bei Auslandsüberweisungen in die USA oder andere außereuropäische Länder ist in der Regel mit 2-5 Werktagen zu rechnen. Bei exotischen Empfangsländern kann es auch bis zu 14 Tage dauern. Neobanken wie Wise oder Revolut schaffen viele Überweisungen in unter 24 Stunden.

Kann man auch kostenlos Geld ins Ausland überweisen?

Kostenlos Geld ins Ausland überweisen ist bei SEPA-Zahlungen in Euro möglich. Seit Oktober 2025 gilt dies auch für Echtzeitüberweisungen im SEPA-Raum, die nicht mehr kosten dürfen als reguläre Überweisungen. Bei Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums fallen grundsätzlich Gebühren an. Anbieter wie Revolut bieten im Standard-Tarif allerdings werktags gebührenfreien Währungstausch bis zu einem bestimmten monatlichen Limit an.

Welche Kosten können bei Überweisungen ins Ausland anfallen?

Bei Überweisungen ins Ausland können je nach Anbieter unterschiedliche Gebühren anfallen. Während bei EU-Überweisungen in Euro grundsätzlich keine Kosten anfallen, können bei außereuropäischen Empfangsländern folgende Gebühren entstehen:

  • Überweisungsgebühren (z.B. 0,35-1,5% bei Wise, bis zu 25 Euro pauschal bei Großbanken)
  • Kurszuschlag und Wechselkursgebühren
  • SWIFT-Gebühren (10-50 Euro)
  • Gebühren der Korrespondenzbanken

Bei der Kostenverteilung gibt es drei Optionen:

  • OUR: Der Sender trägt alle Kosten
  • BEN: Der Empfänger trägt alle Kosten
  • SHARE: Die Kosten werden geteilt
Sind internationale Überweisungen ohne Konto überhaupt möglich?

Falls entweder der Sender oder der Empfänger kein Girokonto besitzen, ist es trotzdem möglich, eine Geldüberweisung ins Ausland zu tätigen. Unternehmen wie Western Union und MoneyGram ermöglichen Ihnen, ohne vorherige Registrierung sowie per Bargeldeinzahlung Geld ins Ausland zu senden. Der Empfänger kann das Geld in einem der weltweit verteilten Büros in bar abholen. Die dabei entstehenden Kosten sind in der Regel deutlich höher als bei einer klassischen Auslandsüberweisung auf ein Girokonto.

Wie oft darf man Geld ins Ausland überweisen?

Es gibt keine gesetzliche Beschränkung, wie oft Sie Geld ins Ausland überweisen dürfen. Sie können so viele Überweisungen tätigen, wie Sie möchten. Beachten Sie allerdings die AWV-Meldepflicht: Wenn Ihre Auslandsüberweisungen innerhalb eines Monats in Summe 50.000 Euro überschreiten, müssen Sie dies bei der Deutschen Bundesbank melden. Dies gilt seit Januar 2025 (zuvor lag die Grenze bei 12.500 Euro). Bei Neobanken wie Revolut oder N26 können zudem anbieterspezifische Limits gelten, die je nach Kontotyp und Verifizierungsstufe variieren.

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