Airdrops sind kostenlose oder scheinbar kostenlose Krypto-Token, die ein Projekt an Wallet-Adressen verteilt. Meist sollen sie Aufmerksamkeit schaffen, frühe Nutzer belohnen oder eine Community aufbauen. Für deutsche Anleger zählt aber nicht nur der Geschenkcharakter: Sicherheit, Dokumentation und Steuern entscheiden, ob ein Airdrop wirklich ein Gewinn ist.
Der Begriff kommt aus der Vorstellung, dass Token wie aus der Luft in eine Wallet fallen. In der Praxis passiert das selten ohne Bedingungen. Oft müssen Sie eine Wallet verbinden, einen Anspruch aktiv einlösen, bestimmte Token bereits halten oder vorab mit einem Protokoll interagiert haben.
Ein Airdrop gehört damit zum größeren Ökosystem der Kryptowährungen und basiert technisch auf einer Blockchain. Das klingt nach kostenlosem Geld, ist aber eher wie ein ungefragtes Paket vor der Haustür: Es kann wertvoll sein, nutzlos bleiben oder im schlimmsten Fall eine Falle sein.


